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Impfmüdigkeit: Stadt Augsburg schickt nun Impfbus in Stadtteile

Die Stadt Augsburg will auf die aktuelle Situation, in der es erstmals mehr Impfstoff als Impf-Anmeldungen gibt, reagieren. Ein Impfbus soll nun Abhilfe schaffen.

Mit einem Impfbus will die Stadt Augsburg nun zusätzlich ein "niederschwelliges mobiles Impfangebot" schaffen. Ab Dienstag, 13. Juli, gebe es die Möglichkeit einer "unbürokratischen Covid-19-Impfung vor Ort", teilt die Stadt mit.

Das mobile Impfangebot werde von der "Bäuerle Ambulanz" umgesetzt, die direkt in einzelnen Stadtteilen impfen werde. Mit dem Bus wolle die Stadt Augsburg "auf die aktuelle Situation, wonach erstmals mehr Impfstoff zur Verfügung steht, als es Impf-Anmeldungen aus der Bevölkerung gibt" reagieren.

Impfbus startet im Stadtteil Oberhausen

Erster Standort für den Impfbus ist der Vorplatz der Werner-Egk-Grundschule in Oberhausen. Von Dienstag, 13. Juli, bis Donnerstag, 22. Juli, werde dann täglich von 9 bis 15 Uhr geimpft. Das Angebot ist kostenlos, eine vorherige Terminvergabe nicht erforderlich. Als Impfstoff steht das Vakzin von Biontech zur Verfügung. Die Zweitimpfung findet sechs Wochen später am gleichen Ort statt.

Für die Impfung werden ein Ausweisdokument, etwa Personalausweis oder Reisepass, und – falls vorhanden – das Impfbuch sowie der Allergiepass benötigt. Der erforderliche Anamnesebogen liegt vor Ort aus und kann mit Unterstützung von städtischen Mitarbeitern ausgefüllt werden. Alle Interessierten werden gebeten, sich, wenn möglich, im Vorfeld der Impfung auf der zentralen Impfplattform des Bayerischen Impfzentrums unter www.impfzentren.bayern anzumelden. (pm)

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