Region: Augsburg Stadt

Kunst aus dem Automaten

Kulturreferent Jürgen Enninger (Mitte) gemeinsam mit der Künstlerinnengruppe des neuen Kunstautomaten auf dem Augsburger Stadtmarkt.

Zehn Augsburger Künstlerinnen haben sich im Corona-Winter zusammengeschlossen und den "Kunstauxomat" erfunden. Ziel sei es, Kunst in der Stadt noch sichtbarer zu machen. „Wir wollten dem Kokon der Ruhe und teilweisen Resignation entfliehen“, so Turid Schuszter, Initiatorin der Aktion von Künstlerinnen, dem Kulturreferat, dem Büro für Popkultur und dem Amt für Verbraucherschutz.

Aufgehängt wurde der restaurierte und umgestaltete Zigarettenautomat kürzlich auf dem Stadtmarkt und hält Kunst im Kleinstformat bereit. Am Durchgang zwischen Fleisch- und Viktualienhalle erhalten Käufer zum Preis von vier Euro eine "Wunderkiste": Es ist also eine Überraschung, welches Kunstwerk aus dem Automaten gezogen wird. Das Angebot reicht von kleinen Grafiken über Objekte, Zeichnungen von Augsburger Motiven, Aquarelle im Leporelloformat bis zu Zeichnungen mit dem 3D-Stift.

"Der Kunstauxomat ist ein weiterer Schritt in Richtung erhöhter Sichtbarkeit künstlerischen Arbeitens in der Stadt. So wirken Kunst und Kultur für eine Belebung der Innenstädte nach Corona", sagt Kulturreferent Jürgen Enninger. Die Aktion sichere einen niedrigschwelligen Zugang zur Kunst und stärke gleichzeitig ihre Präsenz im öffentlichen Raum.

An der Aktion beteiligte Künstlerinnen sind Gisela Frank, Anneliese Hirschvogl, Kersten Thieler-Küchle, Katinka Molde, Liliana Mesmer, Jeannette Scheidle, Johanna Schreiner, Turid Schuszter, Jo Thoma und Christina Weber. Vierteljährlich soll der Automat nach Angaben der Stadt neu bestückt werden. Weitere Informationen zur Aktion und über die Künstlerinnen finden sich unter dem Instagram-Account „kunstauxomat“. (pm)

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