Region: Augsburg Stadt

Oberhauser Bahnhof soll schöner werden

Teile der Dächer an allen Bahnsteigen des Oberhauser Bahnhofs will die Deutsche Bahn erneuern.

Eine Reihe von Verschönerungsmaßnahmen für rund 1,2 Millionen Euro erhält nun der Oberhauser Bahnhof. Die Förderung ist Bestandteil des gemeinsamen Sofortprogramms Bahnhöfe von Deutscher Bahn und Bund. Für Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber könne die Investition aber "nur der erste Schritt sein". Die Rathauschefin fordert von Freistaat, Bund und Bahn, für eine echte Barrierefreiheit zu sorgen.

Die Deutsche Bahn und das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wollen den Bahnhof Oberhausen attraktiver und komfortabler machen. Insgesamt fließen dafür rund 1,2 Millionen Euro in die Verschönerungsmaßnahmen. Das Ziel: Mehr Menschen für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn gewinnen.

Bereits im vergangenen Jahr wurde unter anderem die Fassade am Hauptgebäude sowie die Unterführung saniert und neu gestrichen. Bis Ende des Jahres laufen weitere Arbeiten. "Jetzt erhält die Fassade am Anbau einen neuen Anstrich", teilt die Bahn mit. Auch die Fenster des Empfangsgebäudes sollen saniert und teilweise ausgetauscht werden. Eine Umstellung der Beleuchtung auf LED erfolgt zudem in der Unterführung. Darüber hinaus werden an allen Bahnsteigen Teile der Dächer erneuert sowie an den Bahnsteigen Gleis 2/3 und Gleis 6/7 der Bahnsteigbelag ausgebessert.

Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Der Verkehrsknoten Bahnhof Augsburg-Oberhausen mit aktuell mindestens 4200 Ein- und Aussteigern am Tag ist für die Erreichbarkeit von regionalen Institutionen und großen Arbeitgebern eine wichtige Drehscheibe", sagt Weber und versichert, dass die Stadt die Bedeutung dieser Verkehrsinfrastruktur erkannt habe. So würden bereits konkrete Pläne vorliegen, wie der Bahnhofsvorplatz „Helmut-Haller-Platz“, auch vor dem Hintergrund der Prävention, neu gestaltet werden kann.

Für eine bessere Erreichbarkeit der Bahnsteige aus dem westlich des Bahnhofs gelegenen Stadtteils Kriegshaber hat sich die Stadt bereits die entsprechenden Grundstücke gesichert. "Um die Attraktivität für die Reisenden weiter zu stärken, wünsche ich mir vom Freistaat, Bund und der Bahn, für eine echte Barrierefreiheit und bessere Erreichbarkeit der Bahnsteige sowie für ein verstärktes Regionalzugangebot zu sorgen“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Weber. (pm)

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