Region: Augsburg Stadt

Oldtimer und E-Autos in der Maximilianstraße: "Fuggerstadt Classic" am Sonntag

In der Maximilianstraße treffen sich auch heuer wieder Oldtimer-Besitzer und Autofans.

Alte Autos treffen am Sonntag in Augsburg auf neue Technik: Zum inzwischen siebten Mal begegnen sich bei der "Fuggerstadt Classic" Oldtimerfans mit ihren Autos in der Maximilianstraße und starten vor den Zuschauern in eine Rallye bis zum Ammersee. Neben den rund 100 Oldtimern präsentieren später auch noch rund 30 Fahrer bei der "Fuggerstadt Volt" moderne Elektro-Fahrzeuge.

Der erste Oldtimer startet um 10.30 Uhr, zuvor können die geparkten Autos wieder genauer betrachtet werden. Aufgrund neuer Brandschutzbestimmungen dürfen die Autos aber nicht mehr im "Fischgrätmuster" schräg zum Gehweg stehen, sondern müssen wie auch die üblicherweise in der Maxstraße geparkten Autos längs zur Straße abgestellt werden. Diese Änderung in Verbindung mit noch mehr Anmeldungen als in den vergangenen Jahren sorgt laut den Veranstaltern dafür, dass die Fuggerstadt Classic heuer auch räumlich gesehen größer ausfällt als sonst.

Unser Bilder der Fuggerstadt Classic 2021

Die Maximilianstraße wird deshalb in diesem Jahr zwischen dem Moritzplatz und St. Ulrich gesperrt. Eintritt in diese Zone erhalten nur Besucher mit 3G-Nachweis, der an insgesamt sieben Eingängen kontrolliert wird. Das funktioniere nur dank der personellen Unterstützung durch die Augsburger Hilfsorganisationen, denen auch der Erlös der Veranstaltung zu Gute kommt, betont Fabian Lohr von der Pro Air Medienagentur. Die aktuellen Regeln bedeuteten einen "ganz erheblichen Aufwand" und seien "kompliziert für uns als Veranstalter". Letztendlich hätte die Augsburger Verwaltung aber "alle ihre Hausaufgaben gemacht", um die Großveranstaltung in der Innenstadt zu ermöglichen. Auch die Gastronomie, die in den abgesperrten Bereich fällt, habe in das Konzept eingewilligt und kann angesichts von rund 10 000 Besuchern im vergangenen Jahr wohl auch heuer auf einen guten Umsatz hoffen.

Wenn alle Oldtimer gestartet sind, machen sich ab 14.30 Uhr die E-Autos der Fuggerstadt Volt auf den Weg. Während die alten Autos dann wohl ab 15.30 Uhr wieder in der Maximilianstraße einfahren, kommen die Elektro-Fahrzeuge gegen 16 Uhr auf dem Gaswerk-Gelände an. Die Siegerehrung der Fuggerstadt Classic findet um 17.30 Uhr statt. Um Schnelligkeit geht es bei den Rallyes nicht. Auf der Strecke gibt es allerdings Wertungsprüfungen, wobei eine Strecke in einer bestimmten Zeit gefahren werden muss, und Zusatzaufgaben. Eine Jury wählt außerdem nach der Zieleinfahrt das schönste Auto.

Für die Veranstaltung am Sonntag wünscht sich Fabian Lohr vor allem "positive Vibes", denn Viele seien aufgrund der Pandemie weiter angespannt. Am Sonntag solle jeder Besucher "einfach mal den Tag genießen". Lohr hofft deshalb, dass politische Kontroversen rund ums Auto – trotz der Austragung der Rallye am Wahlsonntag – an diesem Tag keine Rolle spielen. Es sei wichtig, das Thema E-Mobilität anzuerkennen, "bevor wir mit irgendwelchen Stammtischparolen daher kommen", so der Veranstalter. Eine Fahrt im E-Auto mache Spaß, und durch die E-Rallye wolle man den Leuten die neue Antriebsform "schmackhaft machen". Den Spaß am Autofahren wolle man sich nicht nehmen lassen. Wie in den vergangenen Jahren wollen die Veranstalter die an diesem Tag ausgestoßenen Emissionen mit der Pflanzung von Bäumen kompensieren.

Besucher werden gebeten, an der Einlasskontrolle ihren 3G-Nachweis bereit zu halten. Weitere Infos finden Interessierte unter fuggerstadt-classic.de.

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