Region: Augsburg Stadt

"Sommer am Kiez" und "Strandkorb Open Air" machen gemeinsame Sache

Am 16. Juli soll heuer der Sommer am Kiez in Oberhausen starten. Dieses Jahr nicht auf dem Helmut-Haller-Platz, sondern auf dem Gaswerkgelände.

Die sinkenden Inzidenzwerte lassen Veranstalter, Künstler und Konzertgänger darauf hoffen, dass dieser Sommer normaler wird als der vergangene. Die Macher von "Sommer am Kiez" und des "Strandkorb Open Air" planen fest damit, ihre Veranstaltungen dieses Jahr wieder stattfinden zu lassen.

Zwischen Juni und August sind gleich zwei große Veranstaltungen am Gaswerkgelände und an der Messe geplant – inklusive 49 Konzerten an 51 Tagen. Doch von "Kannibalisierung" könne keine Rede sein. Stefan „Bob“ Meitinger und Manfred Hertlein wollen gar gemeinsame Wege gehen. „Zu Beginn dachten wir schon, okay, ziemlich scheiße, eine zweite Veranstaltung im gleichen Zeitraum mit teilweise ähnlichen Bands“, erzählt Bob Meitinger. So habe er Hertlein einfach angerufen. Und aus einem ersten Telefonat sei ein persönliches Treffen "und mittlerweile ein stetiger Austausch, eine sehr gute Zusammenarbeit und freundschaftliches Miteinander" geworden.

Augsburg für Veranstalter ein hartes Pflaster

Trotzdem sei es für beide Veranstalter gerade in Augsburg ein hartes Pflaster. „Bei Künstlern, die in anderen Städten Stadien mit 12.000 Menschen füllen, muss ich hier in Augsburg darum kämpfen, 1000 Tickets zu verkaufen", wundert sich Manfred Hertlein. Ein Konzert in Regensburg sei innerhalb weniger Stunden ausverkauft gewesen – in Augsburg laufe es deutlich zäher. Damit habe der erfahrene Veranstalter nicht gerechnet.

Die zurückhaltenden Ticketverkäufe seien wohl auch der Pandemie und der unsicheren Lage geschuldet, vermuten die Veranstalter. „Es ist noch Luft nach oben“, sagt Bob Meitinger.

Hygienekonzepte seien bereits bei der Stadt eingereicht worden. Der Sommer am Kiez setze gleich auf zwei Konzepte. Zum einen sei ein Plan mit „Biergartenbestuhlung“ mit jeweils zwei Haushalten und maximal fünf Personen pro Tisch erarbeitet worden. Des Weiteren gebe es ein Konzept mit einer 40-prozentigen Auslastung auf dem Gaswerkgelände und Einlass nur für Getestete, Geimpfte oder Genesene. Welches Konzept am Ende in Kraft treten werde, könne noch nicht gesagt werden. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, jetzt sind die Regierung und die Stadt Augsburg an der Reihe“, betont Meitinger. (pm/red)

Alle Infos zu Sommer am Kiez und Strandkorb Open Air sind online auf www.sommeramkiez.de und www.strandkorb-openair.de zu finden.

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