Region: Augsburg Stadt

Stadtwerke Augsburg passen ihre Pandemiepläne an

Um unter anderem den öffentlichen Nahverkehr in Augsburg während der Omikron-Welle sicherzustellen, haben die Stadtwerke ihre Pandemiepläne angepasst.

Wie die Stadtwerke Augsburg berichten, habe das Unternehmen angesichts der Omikron-Welle nun weitere Vorkehrungen getroffen. „Wir haben unsere Pandemiepläne nochmals angepasst, um vor allem die kritische Infrastruktur, also die Versorgung mit Strom, Wärme, Trinkwasser und Nahverkehr auf jeden Fall aufrecht zu erhalten, sollte es zu einer schweren Omikron-Welle kommen“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Jürgen Fergg.

Neben den üblichen Maßnahmen wie etwa Homeoffice, Hygiene- und Abstandsregeln sowie digitalen Projekttreffen gelten für die Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr und der Energie- und Trinkwasserversorgung jetzt weitere Regeln.

„In unseren Leitstellen für den Verkehr, die Energie- und Wasserversorgung und unsere Kraftwerke haben wir kleine Teams gebildet, die örtlich voneinander getrennt sind“, so Fergg. So sei etwa eine zweite Verkehrsleitstelle eingerichtet worden. „Auch die Übergaben der jeweiligen Schichten finden in aller Regel kontaktlos statt. Außerdem werden die Kolleginnen und Kollegen regelmäßig getestet."

Zudem wurden laut den Stadtwerken Notfallschichtpläne erstellt, die im Falle eines auftretenden Infektionsgeschehens direkt greifen würden. So wolle man die Trinkwasser- und Energieversorgung "zu jeder Zeit gewährleisten", so Fergg.

Gleiches gelte auch für den ÖPNV. Der interne Koordinierungsstab der Stadtwerke stehe auch mit den verantwortlichen Behörden in engem Austausch. „Wir beobachten stets die aktuelle Lage und passen die notwendigen Vorsorgemaßnahmen entsprechend unserer Pandemiepläne für die einzelnen Unternehmensbereiche jeweils an“, erklärt Fergg. „Das geht hin bis zur Isolation von Teams in besonders kritischen Bereichen, sollte es die Lage erfordern.“ (pm)

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