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Unsichere Wege: Stadt Augsburg prüft Maßnahmen gegen unberechtigtes Betreten des Müllbergs

Im Sommer ist der Müllberg zwischen Augsburg und Gersthofen ein beliebtes Ausflugsziel. Im Winter muss er aber zeitweise gesperrt werden.

Die Stadt Augsburg prüft nun geeignete Maßnahmen, um das Gelände des Müllbergs in der Firnhaberau künftig besser vor unbefugtem Zutritt zu sichern. Wie die Stadt berichtet, hätten sich in den vergangenen Tagen Personen Zutritt zu dem Berg verschafft, obwohl dieser aus Gründen der Wegesicherheit gesperrt war. Der Schuttberg der Mülldeponie Augsburg-Nord ist mit mehreren Wanderwegen ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Eine zeitweiße Schließung sei dennoch unumgänglich, wenn andere Sicherungsmaßnahmen nicht mehr ausreichten, erklärt die Stadt. "Wir müssen sicherstellen, dass bei vereisten oder nicht gesicherten Wegen niemand Zutritt zum Müllberg hat", sagt Umweltreferent Reiner Erben. Dennoch hätten Personen den Zaun geöffnet und sich so Zugang verschafft. "Wer sich trotz Schließung Zutritt verschafft, begeht Hausfriedensbruch", betont Erben deshalb. Die Unbekannten hätten außerdem sich und andere in Gefahr gebracht, die durch den geöffneten Zaun eventuell zum Betreten des Bergs animiert worden seien.

Noch ist nicht bekannt, durch welche Maßnahmen die Stadt ein erneutes unzulässiges Betreten des Müllbergs verhindern will. Aktuell bittet die Stadt vor allem um Verständnis für die witterungsbedingte Sperrung, die zeitweise "unumgänglich" sei. "Es wird jeden Tag geprüft, ob eine Öffnung des Müllbergs für Besucherinnen und Besucher möglich ist", sagt Reiner Erben. (pm)

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