Region: Augsburg Stadt

Verschärfung der Corona-Maßnahmen: Das gilt nun bei den Warnstufen Gelb und Rot

Ab Warnstufe Gelb: Es müssen wieder FFP2-Masken getragen werden, wo zuletzt medizinische Masken ausreichend waren.

Zur Bekämpfung der vierten Welle hat das Bayerische Kabinett am Mittwoch eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen in Bayern beschlossen. Diese treten bayernweit ab Samstag in Kraft.

Das gilt bei Warnstufe Gelb:

Die Warnstufe Gelb der Bayerischen Krankenhausampel wurde neu definiert. Die Ampel springt zukünftig auf Gelb, wenn bayernweit 450 Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. Ist das der Fall, treten folgende Regeln in Kraft:

Es müssen wieder FFP2-Masken getragen werden, wo zuletzt medizinische Masken ausreichend waren. Überall, wo bisher die 3G-Regel galt – also Einlass nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete – , gilt nun 3G plus – also PCR-Test statt Schnelltest. Für Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe wird von 3G plus auf 2G verschärft – Einlass erhalten also nur Geimpfte oder Genesene. Ausgenommen von diesen beiden Verschärfungen bleiben der Einzelhandel, die Innengastronomie sowie der Personennahverkehr. Auch im Hochschulbereich sowie bei anderen Ausbildungseinrichtungen bleibt es bei 3G.

Das gilt bei roter Ampel:

Schaltet die Ampel auf Rot, wird aus 3G dann 2G. In bestimmte Einrichtungen und auf bestimmte Veranstaltungen dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene. Ausgenommen sind Gaststätten, Hotels und körpernahe Dienstleistungen. Hier bleibt es bei 3G plus. In Hochschulen gilt auch dann weiterhin die Zugangsmöglichkeit mit Schnelltest.

Am Arbeitsplatz gilt bei roter Ampel eine 3G-Pflicht: In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten oder bei Kundenkontakt müssen sich ungeimpfte Mitarbeiter zweimal pro Woche testen. Die Quarantänedauer für enge Kontaktpersonen wurde ebenfalls erhöht, von fünf auf sieben Tage. In Hotspot-Regionen soll die Quarantänedauer sogar auf zehn Tage erhöht werden.

Die strengen Regeln für Ampelstufe Rot sollen künftig in Hotspot-Regionen gelten. In Regionen also, in denen die Inzidenz über 300 liegt und mindestens 80 Prozent der Intensivbetten ausgelastet sind.

Maskenpflicht für Schüler

Unabhängig von der Ampel gilt zudem zum Schulstart nach den Herbstferien am 8. November wieder eine Maskenpflicht für Schüler im Unterricht. An Grundschulen gilt diese zunächst für eine Woche an weiterführenden Schulen für zwei Wochen. Außerdem finden weiterhin die systematischen Testungen in den Schulen statt. Gibt es einen Infektionsfall in der Klasse, werden die Schüler dieser Klasse künftig jedoch eine Woche lang an jedem Schultag getestet.

Im Nahverkehr wieder FFP2-Masken-Pflicht

Im Öffentlichen Personennahverkehr, in Bussen und Straßenbahnen sowie an Haltestellen, müssen ab Samstag wieder FFP2-Masken getragen werden. Die Vorschrift greift, sobald die Corona-Ampel auf Gelb springt, was am Samstag der Fall sein wird. Die Stadtwerke Augsburg betonen daher, dass ab Samstag medizinische Masken nicht mehr ausreichen. (pm/kd/jaf)

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