Region: Augsburg Stadt

Zusammenarbeit mit Beleghebammen: 18 Hebammen sind nun selbstständige Vertragspartner der Uniklinik

Die Hebammen waren früher Angestellte des Uniklinikums. Nun arbeiten sie als selbstständige Vertragspartner mit dem Krankenhaus zusammen.

Die Uniklinik Augsburg hat sich zusammen mit seinen bislang angestellten Hebammen entschlossen, künftig auf das System der Beleghebammen zu setzen.

Die insgesamt 18 Hebammen waren früher Angestellte des Uniklinikums Augsburg und sind nun selbstständige Vertragspartner des Krankenhauses. Professor Christian Dannecker, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde, unter anderem Geburtshilfe und Lehrstuhlinhaber, hat sich für die Umstellung eingesetzt. „Durch das System Beleghebamme wird die Attraktivität des Berufes enorm gesteigert, was die Suche nach Nachwuchskräften sehr erleichtert“, sagt er.

Die Arbeit werde zudem von den Krankenkassen besser honoriert und die Hebammen selbst könnten sich ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten und die Arbeitsbedingungen seien damit verbessert. Sollte jedoch mal irgendetwas mit Mutter oder Kind sein, stehe die Notfallmedizin der Uniklinik bereit.

Die Besuchszeit der Väter war während des Lockdowns auf eine Stunde beschränkt. Nun dürfen Väter wieder unbegrenzt bei ihren Partnerinnen und Kindern sein. Die Uniklinik rät, am besten mit einem negativem Corona-Test zu kommen, der nicht älter als fünf Tage sein darf. Dies gilt allerdings nur für Väter, die mit in einem Familienzimmer übernachten. Am Messezentrum in Augsburg sind beispielsweise Tests nach vorheriger Anmeldung möglich.

Ganz allgemein und für alle Väter gilt die Beachtung der coronabedingten Maßnahmen wie das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, das Ausfüllen eines Fragebogens und die Abstandsregel. Die begehrten Familienzimmer, die während des Lockdowns geschlossen waren, sind gegen eine Zuzahlung wieder nutzbar. (pm)

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