Region: Augsburg Stadt

Augsburger "Extinction Rebellion"-Aktivisten beteiligen sich an bundesweiten Straßenblockaden

Aktivisten der Klimabewegung "Extinction Rebellion" haben am Samstag zwei Straßen in Augsburg blockiert.

Zwei Aktivisten der Klimabewegung "Extinction Rebellion" haben sich am Samstag an zwei Orten in Augsburg alleine auf die Straße gesetzt und so den Verkehr kurzzeitig zum Erliegen gebracht. Die Augsburger Aktivisten beteiligten sich damit an einer bundesweiten Protestaktion mit dem Titel "Rebellion of One", die zeitglich um 12 Uhr in zahlreichen Städten stattfand. Man wolle mit den Blockaden die "Angst vor der Klimakrise und dem kommenden Ende der natürlichen Lebensgrundlagen" ausdrücken, hieß es von den Aktivisten.

Die Teilnehmenden trugen dabei jeweils Schilder, auf denen sie sich zu ihren Ängsten bekannten. „Ich habe Angst, dass noch mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken wegen der Klimakrise“ und „Ich habe Angst vor einer irreversiblen weltweiten Katastrophe wegen der Klimakrise“ stand zum Beispiel auf den beiden Schildern in Augsburg.

Bereits im März hatten sich nach eigenen Angaben über hundert Aktivisten von Extinction Rebellion in mehr als 40 deutschen Städten an der "Rebellion of One" beteiligt. Auch international breite sich diese neue Aktionsform weiter aus. So hätten am 1. Mai über 200 Aktivisten Straßen in Großbritannien blockiert.

Extinction Rebellion setzt sich für einen repräsentativen Bürgerrat ein, der Maßnahmen gegen den drohenden Klimawandel beschließen soll. Die Bewegung fordert die Politik außerdem auf, den Klimanotfall anzuerkennen und die Klimaneutralität bis 2025 zu erreichen. Die Gruppierung wurde 2018 in Großbritannien gegründet hat in Deutschland inzwischen rund 130 aktive Ortsgruppen. (pm)

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