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Außengastronomie ab Montag, Tourismus ab Pfingsten: Corona-Regeln in Bayern werden gelockert

Endlich keine leeren Stühle mehr: Von Montag an soll in Gebieten mit stabil niedriger Inzidenz die Außengastronomie wieder öffnen dürfen.

Das bayerische Kabinett hat am Dienstag Lockerungen der Corona-Regeln beschlossen. Voraussetzungen sind niedrige Inzidenzwerte und negative Coronatests.

Unter anderem soll von Montag an in Gebieten mit stabil niedriger Inzidenz die Außengastronomie wieder öffnen dürfen. Voraussetzung ist laut Bayerischer Staatskanzlei zudem ein vorher vereinbarter Termin und ein tagesaktueller negativer Coronatest. Geöffnet werden darf dann bis 22 Uhr. Städte und Landkreise müssen beim Gesundheitsministerium einen entsprechenden Antrag stellen, die Öffnungen greifen damit nicht automatisch. Gleiches gelte für für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos und für den Sport-Bereich.

Darüber hinaus sollen touristische Angebote in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 ab Freitag, 21. Mai, wieder zugelassen werden. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Campingplätze. Die Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sollen dem Ministerrat für seine nächste Sitzung ein entsprechendes Konzept bezüglich Terminvereinbarungen, 48-Stunden-Tests und Abstands- und Hygienemaßnahmen erarbeiten.

Bereits am Montag hatte Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, dass Grundschulen bis zu einer Inzidenz von 165 offen bleiben sollen. Das gilt ab kommender Woche. Die weiterführenden Schulen sollen nach den Pfingstferien bis zur Inzidenz von 165 geöffnet bleiben dürfen, bis zu den Ferien bleibt es bei der Inzidenz von 100. In allen Fällen gelten weiterhin Test- und Maskenpflicht.

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