Region: Augsburg Stadt

Bundestagswahl 2021: So hat die Region gewählt

Volker Ullrich (CSU) hat in Augsburg beim Direktmandat die Nase vorn.

Deutschland hat einen neuen Bundestag gewählt. Die Ergebnisse der Bundestagswahl in der Region in unserem Liveticker zum Nachlesen.

Vorläufiges Endergebnis Augsburg-Stadt

Das vorläufige Endergebnis für den Wahlkreis 252 (Augsburg-Stadt und Königsbrunn) steht fest. Zweitstimmen: CSU: 25,4 Prozent; SPD: 19,2 Prozent; AfD: 9,1 Prozent; FDP: 11,1 Prozent; Grüne: 19 Prozent; Linke: 4,6 Prozent; Freie Wähler: 4,2 Prozent; ÖDP: 0,6 Prozent; Die Partei: 1,1 Prozent; V-Partei3: 0,3 Übrige: 5,4 Prozent. Das Direktmandat holt Volker Ullrich (CSU) mit 28,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,9 Prozent.

Im Wahlkreis Donau-Ries/Dillingen steht vorläufiges Endergebnis fest

Das vorläufige Endergebnis für den Wahlkreis 254 (Donau-Ries/Dillingen) steht fest. Zweitstimmen: CSU: 35,2 Prozent; SPD: 16,5 Prozent; AfD: 11,0 Prozent; FDP: 10,0 Prozent; Grüne: 9,5 Prozent; Linke: 1,8 Prozent; Freie Wähler: 9,6 Prozent; Übrige: 6,4 Prozent. Das Direktmandat holt Ulrich Lange (CSU) mit 41,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 80,2 Prozent.

Noch zwei Gebiete fehlen im Wahlkreis Augsburg-Stadt

Wahlkreis 252 (Augsburg-Stadt und Königsbrunn) – ausgezählte Gebiete 316 von 318– Zweitstimmen: CSU: 25,4 Prozent; SPD: 19,2 Prozent; AfD: 9,2 Prozent; FDP: 11,1 Prozent; Grüne: 18,9 Prozent; Linke: 4,5 Prozent; Freie Wähler: 4,2 Prozent; ÖDP: 0,6 Prozent; Die Partei: 1,1 Prozent; V-Partei3: 0,3 Übrige: 5,4 Prozent. Beim Direktmandat führt Volker Ullrich für die CSU mit 28,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,8 Prozent.

Auch in Augsburg-Land steht vorläufiges Endergebnis fest

Das vorläufige Endergebnis für den Wahlkreis 253 (Augsburg-Land) bei den Zweitstimmen: CSU: 33,3 Prozent; SPD: 16,4 Prozent; AfD: 9,6 Prozent; FDP: 10,9 Prozent; Grüne: 12,9 Prozent; Linke: 2,1 Prozent; Freie Wähler: 8,1 Prozent; ÖDP: 0,7 Prozent; Die Basis 2,1 Prozent; Übrige: 3,9 Prozent. Das Direktmandat holt Hansjörg Durz für die CSU mit 40,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 82,1 Prozent.

Donau-Ries/Dillingen nahezu ausgezählt

Wahlkreis 254 (Donau-Ries/Dillingen) – ausgezählte Gebiete 497 von 498 – Zweitstimmen: CSU: 35,2 Prozent; SPD: 16,5 Prozent; AfD: 11,0 Prozent; FDP: 10,0 Prozent; Grüne: 9,5 Prozent; Linke: 1,8 Prozent; Freie Wähler: 9,6 Prozent; Übrige: 6,4 Prozent. Beim Direktmandat führt Ulrich Lange für die CSU mit 41,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,7 Prozent.

In Neu-Ulm ist ausgezählt

Das vorläufige Endergebnis für den Wahlkreis 255 (Neu-Ulm) bei den Zweitstimmen: CSU: 31,5 Prozent; SPD: 17,0 Prozent; AfD: 11,9 Prozent; FDP: 11,7 Prozent; Grüne: 11,1 Prozent; Linke: 2,3 Prozent; Freie Wähler: 7,3 Prozent; Übrige: 7,2 Prozent. Das Direktmandat holt Alexander Engelhard für die CSU mit 37,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 78,1 Prozent.

Endspurt bei der Auszählung

Während die letzten Gebiete des Wahlkreises noch ausgezählt werden, wird im Augsburger Rathaus bereits abgebaut. Bei der Zweitstimme haben – ausgezählte Gebiete 283 von 287 – indes im Kampf um Platz zwei die Grünen (19,7 Prozent) die SPD (19,3 Prozent) überholt. Allerdings ohne das Gebiet Königsbrunn, das ebenfalls zum Wahlkreis 252 zählt.

"Wir haben uns ein bisschen mehr erhofft"

Auch Claudia Roth, Direktkandidatin der Grünen, ist im Rathaus eingetroffen. "Ich bin wirklich glücklich, dass wir in Augsburg deutlich zugelegt haben", sagt sie. Auf die Bundesebene bezogen stellt sie fest: "Wir haben uns ein bisschen mehr erhofft und erwartet, können nun aber auf sehr hohem Niveau aufbauen."

Markus Söder nicht mit Gesamtergebnis zufrieden

„Ja unser Ergebnis ist nicht ausreichend“, gibt Markus Söder in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF zu.

Augsburger Grüne nicht ganz zufrieden

Die Augsburger Grünen sind nicht ganz zufrieden: Peter Rauscher sagt: "Wir haben das Rennen um die stärkste Partei angenommen. Wir wollten den ersten Platz, haben das aber deutlich nicht geschafft." Dennoch könne man sich freuen, über das beste Ergebnis der 40-jährigen Parteigeschichte in Augsburg sowie, dass es nun eine Regierung mit grüner Beteiligung geben werde und Themen wie Klimaschutz nun im Mittelpunkt stehen.

Augsburger Linke überhaupt nicht zufrieden

Kein Grund zur Freude gibt es bei den Linken. Frederik Hintermayr: "Die Stimmung ist nicht besonders gut. Wir hätten uns mehr erhofft. Das Ergebnis überrascht mich." Der Endspurt des Wahlkampfs habe gezeigt, wie "verzweifelt die Union war" und daher Angst vor einem "sozialistischen Bündnis" schürte.

"Das schlechteste Ergebnis der CSU bei einer Bundestagswahl in Augsburg"

Im Augsburger Rathaus gibt sich Volker Ullrich (CSU) nur zum Teil zufrieden: "Ich freue mich zunächst einmal darüber, dass es offenkundig gelungen ist, das Direktmandat in Augsburg zu verteidigen. Das ist, das muss man sagen, für eine Großstadt keineswegs mehr selbstverständlich." Es sei ein hartes, aber faires Rennen gewesen. "Ich gratuliere Ulrike Bahr und Claudia Roth zum Einzug in den Bundestag über die Landesliste. Damit ist Augsburg insgesamt gut vertreten. Ich freue mich persönlich, dass ich wieder in den deutschen Bundestag gewählt worden bin. Gleichwohl, ich will nichts beschönigen: Das ist das schlechteste Ergebnis der Union in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Es ist auch das schlechteste Ergebnis der CSU bei einer Bundestagswahl in Augsburg. Wir müssen das Ergebnis insgesamt nicht nur in Augsburg, sondern vor allen Dingen auch bei CDU und CSU aufarbeiten."

CSU in Augsburg vor SPD und Grüne

Nach 208 von 318 ausgezählten Gebieten in Augsburg liegt die CSU bei den Zweitstimmen weiter vorn, gefolgt von der SPD. CSU: 24,2 Prozent; SPD:19,2 Prozent; AfD: 10,8 Prozent; FDP: 10,9 Prozent; Grüne: 18,2 Prozent; Linke: 5,1 Prozent; Freie Wähler: 3,7 Prozent; ÖDP: 0,6 Prozent; Die Partei: 1,2 Prozent; V-Partei3: 0,3 Prozent; Sonstige: 5,7 Prozent.

"Die SPD ist wieder da, auch in Augsburg"

Florian Freund von der Augsburger SPD hätte sich bei den Erststimmen mehr für seine Partei erhofft. "Nichtsdestotrotz muss man sagen: die SPD ist wieder da, auch in Augsburg." Grund für das gute Abschneiden sieht Freund in Olaf Scholz, der für viele Bürger der richtige Kanzlerkandidat sei.

Augsburg-Stadt: Volker Ullrich (CSU) in Führung

Ein erstes Zwischenergebnis für Augsburg-Stadt liegt vor. Zweitstimmen: CSU: 25,0 Prozent; SPD: 19,4 Prozent; AfD: 11,7 Prozent; FDP: 10,5 Prozent; Grüne: 16,8 Prozent; Linke: 4,9 Prozent; Freie Wähler: 3,6 Prozent; ÖDP: 0,6 Prozent; Die Partei: 1,2 Prozent; V-Partei3: 0,3 Prozent; Sonstige: 6,0 Prozent. Beim Direktmandat liegt Volker Ullrich (CSU) mit 27,1 Prozent vorn.

CSU bleibt in Augsburg-Land in Führung

Im Wahlkreis Augsburg-Land schiebt sich Die Basis vor Die Linke nach 132 von 527 ausgezählten Gebieten. Das Zwischenergebnis für die Zweitstimmen: CSU: 33,3 Prozent; SPD: 15,6 Prozent; AfD: 12,1 Prozent; FDP: 10,5 Prozent; Grüne: 11,4 Prozent; Linke: 2,1 Prozent; Freie Wähler: 8,1 Prozent; ÖDP: 0,5 Prozent; Basis: 2,2 Prozent; Übrige: 4,2 Prozent.

CSU auch in Dillingen/Donau-Ries deutlich vorn

Im Wahlkreis Dillingen/Donau-Ries (254) hat nach 71 von 498 ausgezählten Gebieten die CSU mit 33,1 Prozent der Zweitstimmen die Nase vorn. Die restlichen Ergebnisse: SPD: 15,4 Prozent; AfD: 15,7 Prozent; FDP: 11,0 Prozent; Grüne: 8,9 Prozent; Linke: 1,9 Prozent; Freie Wähler: 7,2 Prozent; Übrige: 6,9 Prozent.

CSU führt im Wahlkreis Neu-Ulm klar

Im Wahlkreis Neu-Ulm (255) teilen sich die Parteien nach 84 von 488 ausgezählten Bezirken die Zweitstimmen wie folgt: CSU: 32,7 Prozent; SPD: 14,2 Prozent; AfD: 15,6 Prozent; FDP: 11,1 Prozent; Grüne: 8,9 Prozent; Linke: 2,4 Prozent; Freie Wähler: 7,7 Prozent; Übrige: 7,4 Prozent

CSU verliert in Bayern einige Prozentpunkte

Alexander Dobrindt (CSU) hat sich im BR geäußert. "Es ist das erwartbare knappe Ergebnis. Wir werden sehen, welche Möglichkeiten sich daraus jetzt ergeben." Zu den Verlusten der Union sagt er: "Das Ergebnis ist eins, das man sich so nicht wünscht." Nach ersten Infratest-dimap-Zahlen des Bayerischen Rundfunks landet die CSU bei 33 Prozent. 2017 kam die CSU auf 38,8 Prozent.

Alexander Engelhard (CSU) führt im Wahlkreis 255

Im Wahlkreis 255 liegt nach 22 von 488 ausgezählten Gebieten der Direktkandidat der CSU, Alexander Engelhard, deutlich vorn. Er hat bislang 41,1 Prozent der Stimmen erhalten.

Hansjörg Durz (CSU) in Augsburg-Land deutlich vorn

Auch in Augsburg-Land gibt es erste Ergebnisse. Zweitstimmen, ausgezählte Gebiete 14 von 527: CSU: 37,2 Prozent; SPD: 13 Prozent; AfD: 13,7 Prozent; FDP: 9 Prozent; Grüne: 9,3 Prozent; Linke: 1,7 Prozent; Freie Wähler: 9,6 Prozent. Beim Direktmandat liegt Hansjörg Durz (CSU) mit 44,7 deutlich vorn.

In der Region wird nun ausgezählt

Erste Ergebnisse gibt es aus dem Wahlkreis Donau-Ries. Zweitstimmen, ausgezählte Gebiete 9 von 498: CSU: 31,1 Prozent; SPD: 15,2 Prozent; AfD: 18,7 Prozent; FDP: 11,3 Prozent; Grüne: 8,7 Prozent; Linke: 2,2 Prozent. Beim Direktmandat führt Ulrich Lange von der CSU mit 36,4 Prozent.

Bundesweite Prognose 18 Uhr

Laut Infratest dimap: Union 25, SPD 25, Grüne 15, FDP 11, AfD 11, Linke 5; Laut Forschungsgruppe Wahlen: Union 24, SPD 26, Grüne 14,5, FDP 12, AfD 10, Linke 5.

Prognose für Bayern 18 Uhr

Die Wahllokale sind geschlossen. In einer ersten Prognose für Bayern kommt die CSU auf 33 Prozent, die SPD auf 16,5, die Grünen auf 14 Prozent, die FDP auf 11, die AfD auf 10, die Freien Wähler auf 6 Prozent. Für die CSU ist es das zweitschlechteste Ergebnis; 1949 erreichte die Partei 29,2 Prozent. Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren kam die CSU noch auf 38,8 Prozent.

Wahlen 2021: Wie setzt sich der neue Bundestag zusammen?

Bei der Bundestagswahl entscheidet sich zum einen, welche Direktkandidaten aus den 299 Wahlkreisen in Deutschland ins Parlament einziehen, zum anderen welche Parteien wie viele Sitze bekommen.

Die Wahlkreise in der Region

Für den Wahlkreis 252 Augsburg-Stadt und Königsbrunn bewerben sich insgesamt 16 Kandidaten um den Einzug über ein Direktmandat. Im Wahlkreis 253 Augsburg-Land – Großteile der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg – stehen insgesamt zehn Direktkandidaten zur Wahl. Im Wahlkreis 254 Donau-Ries für die Landkreise Donau-Ries und Dillingen, die Gemeinden Aindling, Baar, Inchenhofen, Kühbach, Petersdorf, Pöttmes, Schiltberg und Todtenweis des Landkreises Aichach-Friedberg sowie die Gemeinde Altenmünster aus dem Landkreis Augsburg treten zwölf Direktkandidaten an. Für den Wahlkreis 255 für die Landkreise Günzburg und Neu-Ulm sowie die Gemeinden Babenhausen, Boos, Breitenbrunn, Egg an der Günz, Erkheim, Fellheim, Heimertingen, Kammlach, Kettershausen, Kirchhaslach, Lauben, Niederrieden, Oberrieden, Oberschönegg, Pfaffenhausen, Pleß, Salgen, Westerheim und Winterrieden des Landkreises Unterallgäu bewerben sich insgesamt 13 Kandidaten um den Einzug über ein Direktmandat.

Weitere Bilder

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X