Region: Augsburg Stadt

Corona-Krise: Kein Modular in diesem Jahr, auch Sommernächte fallen aus

Kein Modular in diesem Jahr: Die Corona-Pandemie hat weitreichende Auswirkungen auf den Augsburger Veranstaltungskalender.

Über die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise informierten in einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl, zweite Bürgermeisterin Eva Weber, Ordnungsreferent Dirk Wurm und der ärztliche Leiter des Krisentstabs, Prof. Axel Heller.

Wie geht es nun auf lokaler Ebene weiter, nachdem der Bund und der Freistaat am Mittwoch und Donnerstag zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie entsprechende Regelungen getroffen haben? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Online-Pressekonferenz der Stadt Augsburg.

Die Schlagzeilen lieferte die künftige Oberbürgermeisterin Eva Weber: Es werde in diesem Jahr kein Modular-Festival stattfinden, keine Sommernächte, keine Radelnacht und auch das Friedensfest wird nicht wie gewohnt gefeiert werden können.

Zwar stehe eine genaue Definition vom Freistaat Bayern, was eine Großveranstaltung sei, noch aus, aber für die genannten Feste sei klar, dass diese nicht stattfinden können. Daher müsse auch die lange Kunstnacht auf das kommende Jahr verschoben werden. Das Mozartfest, das im Mai auf dem Kultur-Programm der Stadt stand, werde in den Herbst verlegt.

Weber erhofft sich für den Herbst etwas mehr Normalität. In der zweiten Jahreshälfte sollen dann auch kleinere Formate wie die "Light Nights" oder "Play Me, I'm Yours" stattfinden.

Findet der Herbstplärrer statt?

Ob der Jazzsommer gefeiert werden könne, sei abhängig von den genauen Bestimmungen des Freistaats. Generell gelte, so erklärte Weber, die Veranstaltungen werden "mehr dezentral, mehr digital" sein müssen.

Im Zuge des Friedensfests soll es einzelne Kunstveranstaltungen also durchaus geben, aber eben nicht im Rahmen einer großen Zusammenkunft. Daher werde in diesem Jahr auch keine Friedenstafel am Rathausplatz veranstaltet.

Was den Herbstplärrer angehe, werde man abschließend noch auf den Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder warten. Aber: Dieser habe ja bereits das Oktoberfest in Frage gestellt. "Deswegen gehe ich momentan davon aus, dass auch der Herbstplärrer dieses Jahr nicht stattfinden wird", resümierte Weber. (jaf)

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