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Corona-Lockerungen: Bayern beschließt Änderungen für Baumärkte, Gärtnereien und Nagelstudios

Ab dem 1. März dürfen in Bayern auch wieder Gärtnereien, Gartenmärkte, Blumenläden, Baumschulen und Baumärkte öffnen.

Das Bayerische Kabinett hat am Dienstag weitere Öffnungen in der Corona-Krise beschlossen. Demnach sind Fußpflege, Maniküre und Gesichtspflege ab dem 1. März wieder zugelassen. Dazu gehören auch Nagelstudios. Alle Einrichtungen, die sich der Körperhygiene widmen, sollen den Friseuren gleichgestellt werden. Ab dem 1. März dürfen zudem Gärtnereien, Gartenmärkte, Blumenläden, Baumschulen und Baumärkte wieder öffnen.

Für Gartenmärkte, Baumärkte und Co. sollen die gleichen Bedingungen bestehen, die für die bereits jetzt ausnahmsweise geöffneten Handels- und Dienstleistungsbetriebe gelten. Das bedeute insbesondere Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber hinaus auf einen Kunden je 20 Quadratmeter, erklärte die Staatsregierung im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.

Ab dem 1. März werden in Bayern neben dem Friseurgewerbe "unter gleichen Bedingungen weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder geöffnet, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind", so die Staatsregierung. Dazu gehören Fußpflege, Maniküre und Gesichtspflege, heißt es in der Erklärung des Kabinetts. Die Maskenpflicht entfalle nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulasse, wie etwa bei der Gesichtspflege.

Lockerungen auch für Musikschulen

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, werde ab dem 1. März darüber hinaus in Musikschulen Einzelunterricht wieder ermöglicht. Dabei sei der Mindestabstand zu wahren und – soweit das für das betreffende Musikinstrument möglich sei – von Schülern und vom Personal Maske zu tragen.

Die Bayerische Staatsregierung betont zudem: Sobald Landkreise oder kreisfreie Städte die Inzidenzschwelle von 100 erneut überschreiten, "sind sie nach geltendem Recht verpflichtet, die neue Inzidenz ,unverzüglich' bekannt zu machen. Das bedeutet in der Praxis, dass diese Bekanntmachung binnen 24 Stunden zu erfolgen hat." Ab dem auf diesen Karenztag folgenden Tag "findet dann dort nur noch Distanzunterricht statt und sind die Kitas geschlossen". (pm/jaf)

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