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Fahrraddemo gegen Automesse: Verkehrsbeschränkungen am Samstag in Augsburg und Aichach-Friedberg

Ein Aktionsbündnis hat am Samstag zu einer Fahrraddemo aufgerufen.

Im Protest gegen die am Dienstag gestartete Automesse IAA Mobility in München findet am Samstag, 11. September, eine aus mehreren Städten nach München führende Fahrrad-Demo statt. Wie die Polizei nun berichtet, wird es deshalb auch im Stadtgebiet Augsburg und im Landkreis Aichach-Friedberg zu Verkehrssperrungen kommen.

Von Augsburg aus führt der Weg der Demonstranten ab 8 Uhr über die B2 durch Kissing, Mering und Merching und weiter nach Steindorf in Richtung Mammendorf. Zur Sicherheit von Veranstaltungs- und Verkehrsteilnehmern hat das Polizeipräsidium Schwaben Nord deshalb mehrere vorübergehende Straßensperrungen angekündigt.

Diese betreffen in der Stadt Augsburg ab circa 8.10 Uhr die Konrad-Adenauer-Allee, den Theodor-Heuss-Platz, die Eserwallstraße, die Rote-Torwall-Straße, die Friedberger Straße und die Meringer Straße beziehungsweise B2 Richtung Kissing.

Ab circa 8.30 Uhr wird die Münchener Straße in Kissing gesperrt. Weiter geht die Strecke in Richtung Mering, wo voraussichtlich ab 9.10 Uhr die B 2, die Augsburger Straße, der Marktplatz und die Münchener Straße von den Verkehrssperrungen betroffen sein werden.

Ab 9.20 Uhr geht es in Merching weiter auf der Mandichostraße, Hauptstraße, Kirchstraße, Kirchfeldstraße und der Nebelhornstraße. Ab circa 9.40 Uhr sollen in Steindorf die Steindorfer Straße, die Schulstraße, die Hauptstraße und die AIC 18 bis Eresried gesperrt werden.

Die Polizei ruft Autofahrer dazu auf, die genannten Strecke zur angegebenen Zeit "nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren".

Mit der Demonstration, für die unter anderem auch Fahrradfahrer aus Rosenheim, Weilheim und Freising zur Endkundgebung auf der Münchner Theresienwiese fahren, wollen die Teilnehmer ein Zeichen für Klimaschutz setzen. Laut dem Aktionsbündnis, zu dem unter anderem der ADFC, Attac, der Bund Naturschutz und Greenpeace gehören, wolle man sich durch den Protest der Autolobby entgegenstellen. Die Veranstalter hoffen auf viele tausend Teilnehmer, die sich für eine Verkehrswende und zukunftsfähige Geschäftsmodelle der Autohersteller sowie gegen große Verbrenner einsetzen. (pm/lat)

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