Region: Augsburg Stadt

Macht SIE sichtbar – GRÜNE Aktion zum Frauentag

Als StaZ-Reporter berichten Vereine, Organisationen und Privatpersonen. Jeder kann mitmachen.

Zum Weltfrauentag am 08. März betonen Stadtverband und Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Augsburg, dass Frauen in allen Bereichen des sozialen Lebens sichtbarer sein müssen. Dazu veranstalten die Augsburger GRÜNEN am 08. März von 11:30 bis 15:30 Uhr eine Aktion am Martin-Luther-Platz: Passant*innen können ihr Wissen rund um bedeutende Augsburgerinnen testen und in Social Media #MachtSieSichtbar verwenden. Beteiligt ist auch die Augsburger GRÜNE Landtagsabgeordnete Stephanie Schuhknecht. 

Frauen, die sich um die Augsburger Geschichte verdient gemacht haben, Frauen, die besondere Leistungen erzielen, ebenso wie Frauen, die alltäglich ihren Beitrag für unsere Gesellschaft erbringen – sie stehen im Vergleich zu ihren männlichen Pendants öfter im Hintergrund, werden nicht entsprechend gewürdigt oder nicht gleichberechtigt für ihre Arbeit entlohnt. Auf diesen Missstand wollen die GRÜNEN weiter hartnäckig aufmerksam machen, um schneller echte Geschlechtergerechtigkeit zu erzielen. Verena von Mutius-Bartholy, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat erklärt: “Wir GRÜNE setzen uns seit jeher für gleiche Teilhabe, gleiche Rechte und gleiches Einkommen für Frauen und Mädchen ein. Dass dieses Ziel im Jahr 2022 immer noch nicht erreicht ist – leider auch in Augsburg – ist beschämend. Deshalb arbeiten wir im Stadtrat unermüdlich daran, das endlich zu ändern: von der Frauenförderung in der Verwaltung und den Beteiligungsunternehmen, über die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen, bis hin zur Berücksichtigung der Gleichstellungsziele auch in der Haushaltsplanung. Es bleibt viel zu tun, wir kämpfen weiter, bis zur echten Gleichstellung!”

Sabrina Harper, Sprecherin des GRÜNEN Stadtverbands: “Aus der historisch gewachsenen Diskriminierung der Frau wollen wir uns endlich befreien – es muss sich auch in Augsburg noch so vieles verbessern. Frauen stecken deutlich häufiger ihre eigenen Bedürfnisse und Ziele zurück, damit sie sich um andere kümmern können, noch immer wird weniger über besondere Leistungen unserer Sportler*innen berichtet als über die unserer Sportler und nur 3 der 45 Ehrenbürger*innen unserer Stadt sind weiblich! Frauen leisten für diese Stadtgesellschaft ebenso viel wie Männer. Es ist Zeit, dass wir sie endlich anerkennen, dass sie endlich gesehen werden.”

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