Region: Augsburg Stadt

Wie soll die Mobilität in Augsburg in Zukunft aussehen?

Bis Ende 2023 will die Stadt ein Gesamtkonzept erarbeiten. Dazu soll es am 13. Mai auch eine Bürgerbeteiligung geben.

Der "Augsburger Mobilitätsplan" wird neu aufgestellt und soll den bestehenden Gesamtverkehrsplan aus dem Jahre 1998 ablösen.

Weniger Autos, eine bessere Anbindung für die Öffentlichen und alternative Verkehrsmittel – diese Ziele schreibt sich die Stadt Augsburg auf die Fahnen. Derzeit laufe der Prozess zur "Neuaufstellung des Augsburger Mobilitätsplans". Durch diesen solle der bestehende Gesamtverkehrsplan aus dem Jahre 1998 abgelöst werden, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung. Mit einem "Mobilitätsforum", dass am Freitag, 13. Mai, stattfindet, will die Stadt die Bürger beteiligen. Die Impulse, die man sich davon erhofft, "werden als konkrete Projekte und Handlungsanweisungen im Augsburger Mobilitätsplan festgehalten", heißt es.

"Smart Mobility, Multimodalität, die Stärkung des Umweltverbundes, Stadt der kurzen Wege und vieles mehr", zählt Oberbürgermeisterin Eva Weber die Ansätze auf, die in unterschiedlichen Konzepten entwickelt worden seien. "Jetzt brauchen wir einen breiten Konsens, um diese Ansätze zu einer Gesamtlösung zu verschmelzen." Gemeinsam mit dem Leiter des städtischen Tiefbauamtes, Gunter Höhnberg, und mit Baureferent Gerd Merkle gab Weber auch kürzlich auf einer Pressekonferenz erste Einblicke in die Pläne der Stadt. Innovativ, klimagerecht und zeitgemäß sollen die Mobilitätslösungen sein und sie sollen europäischen Standards entsprechen, sagt Höhnberg. Der Augsburger Mobilitätsplan soll demnach ein sogenannter Nachhaltiger Urbaner Mobilitätsplan (Sustainable Urban Mobility Plan, kurz SUMP) sein. Besonders wichtig sei der Stadt "sowohl eine enge Zusammenarbeit mit allen Akteuren des Mobilitätssektors in Augsburg sowie unseren Nachbarkommunen und Nachbarlandkreisen als auch eine aktive Beteiligung der Bevölkerung am Planungsprozess".

Zum ersten Mobilitätsforum am Freitag, 13. Mai, 16 bis 19 Uhr, im Kongress am Park sind alle Interessierten eingeladen. In der dreistündigen Veranstaltung werden zunächst Ergebnisse der Bestandsanalyse vorgestellt, erklärt die Stadt. Nach dem zentralen Vortrag könne dann das Publikum Fragen stellen. Im letzten Teil der Veranstaltung sei ein Austausch an verschiedenen Ständen im Foyer möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei und auch digital möglich. Der Weblink zur Onlineteilnahme ist am Veranstaltungstag auf der Startseite der städtischen Homepage augsburg.de zu finden. (pm/red)

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