Region: Augsburg Stadt

Stadtratsfraktion aus SPD und Linke übt Kritik an „Luca-App“-Nutzung

Die Augsburger Stadtratsfraktion aus SPD und Linke übt Kritik an der „Luca-App“-Nutzung durch die Stadt Augsburg.

An der städtischen Nutzung der „Luca-App“ gibt es nun Kritik der größten Oppositionsfraktion im Stadtrat aus SPD und Linken.

Die "Soziale Fraktion" aus SPD und Linken hinterfragt die Nutzung und Vermarktung der „Luca-App“ in Augsburg. Wie die Parteien in einer Mitteilung schreiben, gebe es seit mehreren Wochen "Kritik wegen zentraler Datenspeicherung, Schwachstellen im Sicherheitskonzept und der fehlenden Barrierefreiheit" an der „Luca-App“, die auch dadurch bekannt geworden war, da sie von Musiker Smudo von den Fantastischen Vier mitentwickelt wurde. Zudem, so die Fraktion, würde das neuste Update der Corona-Warn-App des Bundes "alle vermeintlichen Vorteile der Luca-App" beinhalten. "Diese ist durch Steuergelder finanziert und wesentlich sicherer", lautet das Fazit der "Soziale Fraktion".

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Frederik Hintermayr (Linke) fordert daher die Stadt auf, "die bestehende Corona-Warn-App zu verwenden und für deren Nutzung zu werben." Fraktionsvorsitzender Florian Freund (SPD) sagt: „Wir verstehen nicht, wieso die Stadt eine App eines Privatunternehmens der des Staates vorziehen möchte." Die Fraktion hat nun eine Anfrage an die Stadtregierung gestellt, warum sie die „Luca-App trotz den Bedenken nutzen möchte und was gegen die Nutzung der Corona-Warn-App spricht“. (pm/jaf)

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