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Team Schwaben steht – SPD finalisiert Listen für Landtag und Bezirk

StaZ-Reporter Ulrike Bahr aus Augsburg
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Die Kandidatinnen und Kandidaten der SchwabenSPD für den Landtag mit dem bayerischen Spitzenkandidaten Florian von Brunn (Mitte) und der Vorsitzenden der SchwabenSPD Ulrike Bahr, MdB (rechts).

Die Delegierten der SchwabenSPD haben gewählt. Am Samstag, 19. November trafen sich in den Räumlichkeiten des Post SV 79 Delegierte aus allen schwäbischen Stimmkreisen, um die Listen für die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2023 aufzustellen. Beide Listen werden nun jeweils von einer Frau angeführt: Dr. Simone Strohmayr, MdL, für den Landtag, und Petra Beer für den Bezirkstag. Beide saßen in den letzten Jahren bereits im jeweiligen Gremium und überzeugten die Delegierten durch ihr Fachwissen und ihr Engagement. „Als Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend freut es mich besonders, dass nicht nur unsere Spitzenkandidat:innen weiblich sind, sondern dass wir überhaupt viele starke Frauen auf den Listen vertreten haben“, betonte Ulrike Bahr, Vorsitzende der SchwabenSPD. Beide Listen wurden letztendlich ohne Gegenstimmen von der Versammlung beschlossen.

Bei ihrer Begrüßung lobte Bahr die gute Zusammenarbeit, auch mit der Landesgruppe in der Bundestagsfraktion und dem Landesvorstand der BayernSPD. Zudem nutzte sie die Gelegenheit, um ein paar Worte zu aktuellen bundespolitischen Themen zu sagen, wie dem Bürgergeld, dem Abwehrschirm und Projekten aus ihrem Schwerpunkt, der Familienpolitik. Besonders froh sei sie, endlich das Kindergeld auf 250 Euro erhöht zu haben. Weitere Entlastungen bringen in Kürze Strom- und Gaspreisbremse. Und wer mehr Unterstützung benötigt, der könne Gelder aus dem Härtefallfonds beantragen.

Auch der Spitzenkandidat der bayerischen SPD, Florian von Brunn, ließ es sich nicht entgehen, sich bei der Konferenz persönlich an die Delegierten wie auch an die Kandidierenden zu wenden. Bei seinem Ritt durch die Landespolitik durften auch ein paar Seitenhiebe auf die aktuelle Staatsregierung nicht fehlen. Von Brunn stellte fest: „Söder mosert, Scholz handelt.“ So habe die SPD im Landtag bereits ihre Vorstellungen eines bayerischen Entlastungspaketes präsentiert, leider ohne Erfolg. Bayern müsse zudem dringend die Energiewende voranbringen, bisher sehe er nur Blockaden. Unter dem Motto „Zukunft und Zusammenhalt“ soll sich das mit einer starken SPD in Bayern künftig ändern. Die Politik müsse endlich Verantwortung übernehmen, auch im Freistaat. So zum Beispiel bei den Themen Arbeitsmarkt und Fachkräftegewinnung, Bildungsgerechtigkeit und Gesundheitsversorgung. Eine große Rolle spielte auf der Konferenz das Thema Bürgergeld und die Kampagne der Unionsparteien dagegen. Hier werden Lügen verbreitet und die ärmsten Menschen der Gesellschaft gegeneinander ausgespielt, meinte von Brunn. Aber kurz nach der Blockade im Bundesrat bei der Münchener Tafel Lebensmittel zu verteilen und sein Mitgefühl auszusprechen, das sei Heuchelei des Ministerpräsidenten. Die BayernSPD wolle diese Menschen dagegen ernsthaft und ehrlich unterstützen. Denn: „Wir Sozis halten, was wir versprechen!“

Zum Abschluss bedankte sich Ulrike Bahr bei allen Teilnehmer:innen und gab einen kleinen Ausblick auf die folgenden Monate. „Ich freue mich auf den kommenden Wahlkampf mit euch, in dem wir zeigen werden, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, wer regiert. Wir als SPD übernehmen in dieser Krisenzeit Verantwortung im Bund – gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Und wir sind bereit, dies auch in Bayern zu tun“, erklärte die Vorsitzende der SchwabenSPD. 

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