Region: Augsburg Stadt

Wem gehört der Sheridan-Park? Stadt will unterschiedliche Gruppen zusammenbringen

Im Sheridan-Park treffen Anwohner-Interessen auf Interessen von Jugendlichen, die den Park auf ihre Weise nutzen wollen. Die Urbane Konfliktbewältigung des Büros für Kommunale Prävention arbeitet an Lösungsmöglichkeiten.

Nach den Ausschreitungen zahlreicher Jugendlicher gegen Polizisten im Sheridan-Park im Frühjahr begann die Stadt Augsburg, Konzepte für die großen Grünflächen im Stadtgebiet zu entwickeln. Vor allem die "Urbane Konfliktbearbeitung" des Büros für Kommunale Prävention soll die unterschiedlichen Gruppen – vor allem die Jugendlichen auf der einen und die Anwohner auf der anderen Seite – für Lösungsansätze zusammenzubringen.

Vielfach seien es die Anwohner, die sich mit großer Aufmerksamkeit für einen sauberen und friedlichen Sheridan-Park einsetzen, so Ordnungsreferent Frank Pintsch. Um die Perspektive der Nachbarschaft kennenzulernen, traf sich Pintsch nun in Begleitung der "Urbanen Konfliktbearbeitung" mit einer Gruppe von Anwohnenden zur Ortsbegehung.

"Der täglich einsetzende Lärm am Streetballplatz geht oft bis in die Nacht hinein und ist auf Dauer unerträglich“, zitiert die Stadt die Anwohner.

Die intensive Nutzung vor allem der Multifunktionsflächen stelle ein Problem dar. "Diese Herausforderungen im Sinne eines Parks für alle" wolle man "nun tatkräftig angehen", so der Ordnungsreferent. Die ersten Ergebnisse der "Urbanen Konfliktbearbeitung" will die Stadt Augsburg aber erst im Herbst präsentieren. (pm/red)

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