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FC Augsburg: Klaus Hofmann gibt seine Ämter beim FCA aus gesundheitlichen Gründen auf

Klaus Hofmann war seit Dezember 2014 Präsident des FCA.

Klaus Hofmann ist am Freitag als Präsident und als Geschäftsführer des FC Augsburg zurückgetreten. Gesundheitliche Gründe seien dafür ausschlaggebend. Der FCA muss sich nun einen neuen Vereinschef suchen.

"Bereits seit einiger Zeit leide ich durch die Doppelbelastung beim FCA und meiner Firma unter stärker werdenden gesundheitlichen Problemen", begründet Klaus Hofmann seine Entscheidung in einer Mitteilung des Vereins. Dies führe auch dazu, dass er beide Themen nicht mehr mit der gewohnten und notwendigen Sorgfalt ausführen könne. Daher habe er sich "nach dem geglückten Klassenerhalt schweren Herzens dazu entschieden", die Ämter als Präsident und als Geschäftsführer aufzugeben und sich auf sein Unternehmen zu konzentrieren. Er bitte darum, von Spekulationen um seine Gesundheit abzusehen.

„Der FCA ist wirtschaftlich mehr als solide aufgestellt und wird die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre weiter schreiben“, ist sich Hofmann, der seit Dezember 2014 Präsident war, sicher.

Nachfolger: "In den kommenden Wochen mit aller gebotenen Ruhe damit befassen"

"Wir haben den Rücktritt von Klaus Hofmann mit Bedauern zur Kenntnis genommen, respektieren seinen Entschluss aber natürlich. Dass die Gesundheit unser höchstes Gut ist, haben wir nicht nur durch die Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen. Wir drücken ihm die Daumen und wünschen ihm gesundheitlich nur das Beste", sagt Thomas Müller, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Augsburg. "Durch unsere jahrelange Kontinuität und die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den Gremien werden wir uns in den kommenden Wochen mit aller gebotenen Ruhe damit befassen, wie die passende Nachfolgeregelung für das Amt des Präsidenten aussehen wird", so Müller weiter. (pm)

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