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Wo der FCA für die kommende Saison noch nachbessern muss

Markus Weinzierl will den FCA wieder auf eigene Stärken besinnen.

Eine turbulente Saison im Oberhaus der Bundesliga liegt hinter dem FC Augsburg. Sah es zunächst nicht derart knapp aus, wie es letztlich war, so rutschten die Augsburger durch eine Niederlagenserie am Ende der Spielzeit wieder mitten in den Abstiegskampf.

Drei Spieltage vor Schluss musste Trainer Heiko Herrlich gehen und ein alter Bekannter, Markus Weinzierl, übernahm. Dieser hatte mit aggressivem Umschaltfußball, den er in seiner ersten FCA-Amtszeit spielen ließ, im Jahr 2015 gar den Einzug in die Europa League klar gemacht. Daran soll nun angeknüpft werden, denn wie der 46-Jährige bei seiner Vorstellung sagte, sei zuletzt die Identität des Vereins verloren gegangen. Langfristig will er die Mannschaft spielerisch weiterentwickeln. Genau das hatten die Verantwortlichen auch schon von seinem Vorgänger erwartet, der den Trainerposten im März 2020 übernahm. Herrlich sicherte zwar den Ligaverbleib, doch unter ihm reagierte die Mannschaft zu sehr, statt sich auf eigene Stärken zu besinnen. Das will Weinzierl ändern.

Zunächst galt es allerdings, das Saisonziel zu erreichen, das Verantwortliche und Spieler seit Jahren ausgeben: den Klassenerhalt. Dafür setzte Weinzierl mit Jeffrey Gouweleeuw, Felix Uduokhai, Rani Khedira, Florian Niederlechner und Rafal Gikiewicz auf eine Achse, die für Stabilität sorgen sollte. Das Spiel in Stuttgart ging zwar verloren, doch zu Hause gegen Bremen machte Khedira, der den FCA Richtung Union Berlin verlässt, mit seinem Treffer zum 2:0 den Verbleib in der Liga klar. Ein Teil der Achse fällt also für die kommende Saison weg. Wer künftig im Mittelfeld für Stabilität sorgen soll, bleibt also fraglich. Fest steht aber: Wegen Corona steht auch dem FCA nicht so viel Geld wie üblich für Transfers zur Verfügung. (pb)

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