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Nordische Ski-WM in Oberstdorf: Schwäbische Johanniter ziehen Bilanz

106 ehren- und hauptamtliche Johanniter waren bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf im Einsatz und leisteten insgesamt 1.750 Stunden und führten rund 20.000 Corona-Tests durch.

Viele Veranstaltungen, die durch die Johanniter mit Sanitätswachdiensten betreut werden, sind seit März vergangenen Jahres aufgrund von Corona ausgefallen. Nun konnten die ehren- und hauptamtlichen Johanniter bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf vom 23. Februar bis 3. März endlich wieder ihre Arbeit verrichten.

„Uns freut es sehr, dass wir mit Helfern aus unserem ganzen Regionalverband vor Ort sein konnten“, sagt Markus Adler, Bereichsleiter Einsatzdienste, Ausbildung, Bevölkerungsschutz der Johanniter in Bayerisch Schwaben. Insgesamt waren 106 Helfer aus Kempten, Altusried, Kaufbeuren, Memmingen, Augsburg, Kötz, Donauwörth und auch aus den benachbarten Verbänden Ravensburg und Puchheim vor Ort.

Die Vorbereitungen für diesen Sanitätsdienst liefen schon seit zwei Jahren. Ohne die Vor- und Nachbereitung wurden allein vor Ort 1.750 Helferstunden geleistet. "Alle Helfer konnten neben der Arbeit das sportliche Event genießen", heißt es im Nachbericht. Denn zu Zwischenfällen oder Versorgungen sei es demnach kaum gekommen.

Nicht nur mit dem Sanitätsdienst standen die Johanniter dem Veranstalter zur Verfügung, sondern auch mit zwei Testzentren. Das Testzentrum im Eisstadion war 19 Tage lang mit jeweils zehn Ehrenamtlichen besetzt. Insgesamt machte das Team des Ortsverbands Unterthingau rund 20.000 Corona-Tests. „Uns hat gefühlt die halbe Welt, von Helfer, Reporter bis Sportler, die Zunge rausgestreckt“, scherzt Michael Struck, Ortsbeauftragter aus Unterthingau. (pm)

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