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Sportakrobatik Augsburg- Erfolgreiche Generalprobe für die Weltmeisterschaft

Augsburg/Bulgarien Von Freitag, 23.4.21 bis Sonntag, 25.4.21 fand in Bulgarien der Sofia International Acro Cup (SIAC) statt, bei welchem Semenchenko/Maresch, Teil des Jugend-Nationalteams, erstmals wieder gegen internationale Konkurrenz antreten durften.

Gemeinsam mit fünf Bundeskadersportlern aus Baden-Württemberg reisten die beiden mit ihrer Trainerin Sandra Maresch bereits einige Tage vorher über Mergelstetten und Frankfurt nach Sofia.

Fester Bestandteil der Reise und des Wettkampfes, welcher auf Grund von Corona ohne Zuschauer durchgeführt wurde, waren Maske, Abstand, Schnelltests und viel Desinfektionsmittel. Es fanden keinerlei Ausflüge und Besichtigungen statt, da immer der direkte Weg von der Halle zum Hotel und umgekehrt genommen wurde, um jeglichem Ansteckungsrisiko aus dem Weg zu gehen. Aber immerhin der erste Live-Wettkampf nach über einem Jahr!

Am Freitag starteten Semenchenko/Maresch, im größten Starterfeld mit Gegnern aus Bulgarien, Spanien, Moldawien und Deutschland, mit ihrer starken Balanceübung. Nach über einem Jahr Wettkampfpause war die Anspannung bei den beiden aber schon deutlich zu spüren, weshalb sie ihr Potential in der auf Ausdruck ausgelegten Artistik noch nicht voll ausschöpfen konnten. Technisch zeigten sie, mit einer neuen Höchstschwierigkeit, in der Übung, eine gute Leistung und erreichten somit 26,2 Punkte. Sie reihten sich mit diesem Ergebnis und gerade mal 0,1 Punkt Rückstand direkt hinter den beiden erstplatzierten Damenpaaren aus Bulgarien und Hoyerswerda ein.

Die Dynamikübung am Samstag lief richtig gut. Angestachelt vom knappen Rückstand des Vortages konnte man bei Semenchenko/Maresch eine deutliche Steigerung im Ausdruck sehen. Mit einem neuen Partnerelement und der Premiere des Flickflack-Saltos von Maresch wollten die beiden zeigen, dass sie bis zuletzt, trotz Verletzungen, sehr an der Ausführung ihrer Tempoelemente gearbeitet haben und hofften insgeheim die 26-Punkte-Marke zu knacken – und sie haben es mit 26,05 Punkten tatsächlich geschafft! Das bedeutete diesmal Rang 1 vor Hoyerswerda und Bulgarien.

Nach der Qualifikation stand das bayerische Sportakrobatikpaar nun mit einer Gesamtwertung von 52,250 Punkten mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,15 Punkten auf Platz 1.

Im Finale am Sonntag wurden die Karten neu gemischt, weil alle Formationen bei Null begannen. Wieder mit ihrer Balanceübung an den Start gehend, bewiesen Semenchenko/Maresch starke Nerven, turnten technisch sehr sauber und überzeugten mit einer ausdrucksstarken Artistik. Diese Leistung wurde vom internationalen Kampfgericht mit 26,650 Punkten belohnt. Diesmal war der Abstand zu den anderen Damenpaaren der Konkurrenz mit einem dreiviertel Punkt Vorsprung deutlich größer und sie durften sich ihre wohlverdiente und hart erarbeitete Goldmedaille, auf Grund der Coronavorschriften, selbst um den Hals hängen.

Das gesamte deutsche Team konnte am Montag mit vielen Medaillen und ausschließlich negativen PCR-Tests in der Tasche die Heimreise antreten.

 

Wer mehr über den SAV Augsburg-Hochzoll erfahren möchte oder gerne selbst in diesen sagenhaften Sport hineinschnuppern will, kann sich auf der Homepage www.sportakrobatik-augsburg.de oder bei Facebook und Instagram informieren oder sich per Mail info@sportakrobatik-augsburg.de an uns wenden.

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