Region: Augsburger Land

Eine Mobilitätsvision für den Landkreis Augsburg

LeserReporter Landkreis Augsburg

Landkreis lädt zur ersten Bürgerveranstaltung am 23. Februar ein

Mobilität ist Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung. Wir alle sind mobil – sei es auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder für Erledigungen. Die daraus resultierenden Verkehrsbelastungen stellen die Menschen, aber auch die Umwelt, oftmals vor Herausforderungen.

 

Um diesen Herausforderungen heute und zukünftig zu begegnen, erstellt der Landkreis Augsburg derzeit mit Unterstützung der B.A.U.M. Consult GmbH ein Mobilitätskonzept. Dieses baut auf den bestehenden Aktivitäten und Konzepten des Landkreises auf. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung einer Mobilitätsvision für das Jahr 2030 – eine gemeinsame Zielvorstellung für die Mobilität der Zukunft im Landkreis Augsburg.

 

Ein solches Konzept nimmt aber nicht nur die Verantwortlichen des Landkreises in die Pflicht. Allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Organisationen, Vereinen oder Unternehmen soll es als Orientierungsrahmen für künftige Entscheidungen dienen. „Deshalb wollen wir diesen Weg gemeinsam mit den Menschen im Landkreis gestalten. In diesem Sinne möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Teilnahme an der ersten Bürgerveranstaltung einladen“, betont Landrat Martin Sailer.

 

Die Veranstaltung findet am 23. Februar 2021 von 18 bis 20 Uhr als Onlineveranstaltung statt. Anmelden kann man sich bis zum 22. Februar über die Webseite des Landkreises Augsburg unter www.landkreis-augsburg.de/aktuelles-mobilitaet

 

„Ziel der Veranstaltung ist es, die Bürgerinnen und Bürger über die gutachterlichen Vorarbeiten und Zwischenergebnisse zu informieren. Ein aktives Einbringen von Ideen, Anregungen und Vorschlägen zur Mobilität im Landkreis Augsburg ist an dieser Stelle herzlich willkommen“, erläutert Mareike Hartung, die Mobilitätsmanagerin des Landkreises. In parallelen Arbeitsgruppen sollen kreative Ideen gesammelt und mögliche Aktivitäten zu Themen wie ÖPNV, Mobilitätsstationen und Sharing-Angebote, Radverkehr oder Betriebliches Mobilitätsmanagement dokumentiert werden. Der Landkreis erhofft sich durch diese Beteiligung nicht nur einen Motivationsschub, das Thema Mobilitätswende aktiv anzugehen, sondern auch konkrete Ideen, die in naher Zukunft umgesetzt werden können.

 

Das Mobilitätskonzept wird mit bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten durch den Freistaat Bayern beziehungsweise das Bayerisches Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz gefördert.

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