Region: Dillingen|Wertingen

Neuer Radweg von Bissingen nach Warnhofen

Beim Start der Baumaßnahmen zum Neubau des Geh- und Radweges zwischen Bissingen und Warnhofen im Bild (von links): Reinhard Herreiner (Holl, Burgheim), Maximilian Bschor (Wipfler Plan, Nördlingen), Roman Bauer (Landratsamt), Thorsten Nieszery (Wipfler Plan), Landrat Leo Schrell, Bürgermeister Stephan Herreiner, Andreas Görgens (Landschaftsarchitekt) und Sebastian Seiler (Wipfler Plan).

Mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer zwischen Warnhofen und Bissingen soll ein neuer Rad- und Gehweg entlang der viel befahrenen Kreisstraße DLG 5 schaffen. Dies war die Hoffnung, die Landrat Leo Schrell und Bürgermeister Stephan Herreiner beim offiziellen Startschuss zu den Bauarbeiten nun formulierten.

Schrell nutzte den Baubeginn, sich bei Bundestagsabgeordnetem Ulrich Lange für die Unterstützung bei der Aufnahme der Maßnahme in das Förderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes zu bedanken. „Aufgrund des hohen Fördersatzes von 80 Prozent der förderfähigen Kosten lässt sich die für die Verkehrsinfrastruktur wichtige Maßnahme finanziell darstellen“, so der Landrat. Vor allem lasse sich damit auch eine bislang vorhandene Lücke im Radwegenetz schließen.

Radweg kostet 1,25 Millionen Euro

Die Maßnahme ist mit rund 1,25 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der Förderung beträgt der Eigenteil der Landkreises rund 300.000 Euro.

Bürgermeister Stephan Herreiner nutzte den offiziellen Startschuss zum Neubau des Radweges, um dem Landkreis für die Initiative zur deutlichen Verbesserung des Alltagsradwege-Netzes im Kesseltal zu danken. „Damit wird eine wichtige Voraussetzung für eine durchgehende Radwege-Verbindung vom Kesseltal über Warnhofen ins Donautal geschaffen“, sagte Herreiner.

Große Verkehrsbelastung und steile Abschnitte

„Die große Verkehrsbelastung auf der Kreisstraße DLG 5 sowie gefährliche und steile Abschnitte im Streckenverlauf waren Hauptgründe“, so Schrell, sich um die Aufnahme der Maßnahme in das Förderprogramm des Bundes zu bemühen. Damit sei eine Trennung der Verkehrsarten und damit eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit möglich. Zudem geht Schrell davon aus, dass die neue Radwegeverbindung ein zusätzlicher Anreiz für den Umstieg auf das Fahrrad sein werde und damit der Radverkehrsanteil erhöht werden könne. Eine behindertengerechte Querung der Gemeindestraßen sowie eine höhenfreie Querung der Kreisstraße bei Göllingen durch eine Wellstahlröhre würden dazu in hohem Maße beitragen.

Das Besondere am Konzept sei, dass vorhandene asphaltierte Wege in den Geh- und Radweg einbezogen werden, sodass bei der Gesamtlänge von circa fünf Kilometern lediglich nur die halbe Strecke neu gebaut werden müsse.

Erster Abschnitt bis zur Sommerpause fertig

Bis zur Sommerpause soll der erste Bauabschnitt von der Einmündung Warnhofen bis zur Einmündung Fronhofen abgeschlossen sein. Nach der Sommerpause ist der Beginn des zweiten Bauabschnitts im Bereich westlich Göllingen bis Bissingen geplant. (staz/red)

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