Region: Augsburger Land

Defibrillatoren für Bobinger Stadtteile beantragt

StaZ-Reporter Franz Kaufmann aus Bobingen
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Die Vorsitzende der Frauenunion Wertach, Jacqueline Staudacher, die beim BRK Bobingen eine Ersthilfekurs zur Auffrischung der Kenntnisse organisierte, legte mit Stadtrat Franz Kaufmann gleich mal Hand an. Auch der Einsatz eines Defibrillators wurde dabei behandelt. Die Bedienung ist heutzutage denkbar einfach und man wird vom Gerät selbst als Ersthelfer entsprechend angewiesen.

Bei einem Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen spielt der Zeitfaktor eine wesentliche Rolle. CSU-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Klaus Förster verweist darauf, wie wichtig es sei, dass der Patient nach Möglichkeit in sehr kurzer Zeit ärztlich versorgt wird.

„Leider haben die Menschen in unseren Stadtteilen hier einen Nachteil, da in der Regel der Rettungswagen samt Notarzt etwas länger unterwegs ist. Dabei kann ein Defibrillator Leben retten, wenn er sehr schnell beim Patienten ist“, sieht es Bezirksrat Klaus Förster.

Die CSU Stadtratsfraktion hat daher den Antrag gestellt, die Siedlung sowie die Stadtteile Burgwalden, Reinhartshausen, Waldberg und Kreuzanger, die keinen öffentlich zugänglichen Defibrillator haben, sehr zeitnah mit einem Defibrillator auszustatten. In Straßberg befindet sich bei der Kirche ein von der Raiffeisenbank Bobingen zur Verfügung gestellter Defibrillator.

Des Weiteren bittet die CSU Stadtratsfraktion darum, dass die in Bobingen vorhandenen und öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in einem Stadtplan oder zumindest in einer Liste erfasst und in einer der nächsten Ausgaben des Stadtboten veröffentlicht werden. „Nur wenn die Standorte dieser für die Lebenserhaltung wichtigen Geräte bekannt sind, kann auch schnell im Bedarfsfall Hilfe geleistet werden“, so der Fraktionsvorsitzende Klaus Förster.

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