Region: Augsburger Land

Open Air Serenade an der Schwarzach

StaZ-Reporter Michael Spatz aus Bobingen
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Abschlußbild mit Abstand (Foto: Michael Keller)

Mehr als 100 Zuhörer waren der Einladung des Musikvereins D`Schwarzachtaler an das Schützenheim in Waldberg gefolgt, um den ersten öffentlichen Auftritt der Musikanten in diesem besonderen Jahr mitzuerleben. Bei bestem Sommerwetter stand eine Open Air Serenade mit Ensemble-Musik auf dem Programm. Die Freude bei den Musikern war groß, endlich wieder vor Publikum zu musizieren.

 

Nach dem Lockdown, der auch das musikalische Leben in Waldberg zum Erliegen brachte, war an Proben des gesamten Orchesters nicht zu denken. Im ehemaligen Schulsaal in Waldberg können derzeit, aufgrund der strengen Hygieneregeln, maximal 10 Personen gemeinsam musizieren.

So stellte Dirigent Markus Kolb ein abwechslungsreiches Programm für kleine Ensembles zusammen, das in den letzten 8 Wochen von den einzelnen Instrumentengruppen einstudiert wurde. Dabei griff der musikalische Leiter diesmal nicht zum Taktstock, sondern zum Mikrofon und führte gekonnt und informativ durch das Programm.

 

Eröffnet wurde die Serenade durch eine „Festliche Fanfare“ der Trompeten.

Danach betraten verschiedene Ensembles aus Klarinetten, Querflöten, Hörner, Posaunen, Saxophone und Tenorhörner die eigens installierte Bühne.

Vom Ungarischen Tanz Nr. 5, dem Jägerchor aus „der Freischütz“ bis hin zu einer Parodie für vier Klarinetten und „Josua fit the Battle of Jericho“, war für jedes Genre etwas geboten.

 

Ein besonderes Highlight setzte das siebenköpfige Schlagzeugensemble mit dem Stück „Viva la Vida“ von G.Beryman/J.Buckland. Hier kam die ganze Palette der Stabspiele zum Einsatz. Gekonnt musizierten Sie auf Ihren Instrumenten Glockenspiel, Xylophon, Vibraphon, Marimba, Pauke und Schlagzeug.

 

Der lang anhaltende Applaus am Ende der Serenade zeigte, dass auch die Zuhörer

nach der langen Durststrecke ohne Musik nach kulturellen Veranstaltungen sehnten.

Und so zogen die Veranstalter ein positives Fazit, denn ohne das Corona-Virus hätte es diese Veranstaltung wohl nicht gegeben.

 

Nach der Sommerpause wird bei den Schwarzachtalern die Blasmusik im Vordergrund stehen. Geprobt werden soll ab September mit der ganzen Kapelle im vereinseigenen Bierzelt am Festplatz. Auf 300m² können alle Abstände wetterunabhängig eingehalten werden und hoffentlich Ende Oktober in einem Blasmusikwunschkonzert erneut dem begeistertem Publikum erfolgreich präsentiert werden. Am Liebsten mit geselliger Bewirtung; wir werden sehen.

(Text: Elisabeth Egger, Michael Spatz)

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