Region: Aichach|Friedberg

Neues vom Silbersee: Karl-May-Saison in der Dasinger Western-City startet wieder

Das Team der Süddeutschen Karl-May-Festspiele freut sich auf die neue Spielzeit.

Winnetou und Old Shatterhand stehen in den Startlöchern. Am 24. Juli startet in der Western-City Dasing die neue Saison der Süddeutschen Karl-May-Festspiele. Gezeigt wird mit „Die Rückkehr zum Silbersee“ eine komplett neue Geschichte, die der niederbayerische Entertainer und Autor Wolfgang Berger eigens für die Dasinger Festspiele geschrieben hat. Er selbst schlüpft in die Rolle des Old Shatterhand, der auch heuer Bayerisch spricht.

Grundsätzlich aber soll „Die Rückkehr zum Silbersee“ in ganz verschiedenen Dialekten präsentiert werden. „Der Wilde Westen war immer ein Ort der Zuwanderer aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Sprachen und Dialekten – und so wird auch dieses Stück ein Projekt aus vielen Dialekten“, erklärt Regisseur Sven Kramer die Intention der Inszenierung. Kramer steht auch selbst auf der Bühne und spielt Old Surehand, der Abschied von seiner Mutter Kolma Puschi nehmen muss. Dabei begegnet er den Blutsbrüdern Winnetou und Old Shatterhand und schnell wird das Trio in einen handfesten Konflikt mit Sklavenhändlern verwickelt.

„Wir freuen uns, unseren Gästen auch in diesem Jahr einen Festspiel-Sommer bescheren zu können – wenngleich auch einmal mehr so ganz anders“, sagt Geschäftsführer Volker Waschk. Besonders seien nicht nur die Rahmenbedingungen mit – aufgrund von Corona-Einschränkungen – verkleinertem Ensemble und weniger Zuschauern, sondern auch das Stück selbst: „Völlig neu, trotzdem mit viel Herzblut und den Werten von Karl May und mit jeder Menge Frauenpower“, beschreibt Waschk die Inszenierung. „Mehr Theater, Fokus auf die handelnden Personen – kammerspielartig umgesetzt“, ergänzt dazu Sven Kramer. Nicht fehlen dürfen trotzdem freilich die Pferde, geritten im gebisslosen Rai-Reitstil, ohne die die Dasinger Festspiele nicht denkbar wären.

Für die Besucher wurde ein umfangreiches Hygienekonzept gestaltet, das sich an die im Landkreis Aichach-Friedberg geltende Inzidenz anpasst. So werden beispielsweise allen Besuchern feste Plätze auf der Tribüne zugewiesen, wobei maximal zehn Personen aus einer gemeinsamen Gruppe nebeneinander sitzen dürfen. Vollständig Geimpfte und Genesene werden dabei nicht mitgezählt. „Wir besetzen außerdem nur jede zweite Reihe, so dass überall auch immer genügend Abstand gehalten werden kann“, sagt Waschk. Somit könne auf der Tribüne auch auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Bleibt die Inzidenz im Landkreis unter 50, so ist auch keine Testpflicht für Besucher vorgesehen.

Die Spielzeit dauert bis zum 29. August; Aufführungen sind immer samstags und sonntags um 14.30 Uhr. Vor und nach den Vorstellungen ist der Gastronomiebereich geöffnet. Tickets sind ausschließlich online im Vorverkauf erhältlich über www.karlmay-festspiele.de. (pm)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X