Region: Augsburger Land

Sing for joy! Eröffnungskonzert der 15. Diedorfer Kulturtage

Joyful, joyful

Sing for joy – einen besseren Auftakt hätte es für die 15. Diedorfer Kulturtage nicht geben können! 

Der Augsburger Pop- & Gospelchor Voices of Joy zeigte in einem mitreißenden Konzert, dass er seinem Namen alle Ehre macht und begeisterte das Publikum nach einer eineinhalbjährigen corona-bedingten Konzertpause mit einem vielseitigen Programm. 

 

Bereits das 4. Mal konzertierte der Chor in Diedorf. Bürgermeister, Peter Högg, und Martina Bühler (Hauptorganisatorin der Kulturtage) hatten das Ensemble eingeladen und präsentierten bei der Durchführung und Organisation der Veranstaltung ein ausgefeiltes Hygienekonzept und ein Gespür, dem Pop- & Gospelchor Voices of Joy Augsburg wieder eine Bühne zu bieten. 

 

Die Begeisterung und Freude der Sänger:innen, endlich wieder ohne Abstand singen und auftreten zu dürfen, war förmlich zu spüren. „Ain’t no mountain high enough“, diesen Eindruck gewann man an diesem Abend ab dem ersten Ton. 

 

Seit mittlerweile 22 Jahren ist der Chor im Augsburger Raum aktiv, seit 10 Jahren wird er von Steffen Schönborn geleitet. Neben dessen Chorleiter-Qualitäten wusste er das Publikum durch seine charmanten, humorigen und fundierten Moderationen abzuholen. Spätestens beim Puppenkisten-Medley konnte und wollte er sein „Augschburger“-Lokal-Kolorit nicht mehr verstecken, was für viele Lacher sorgte. 

Kongenial wurde der Chor von Markus Davids am Klavier und Roland Schnell an der Djembe/Cajón begleitet. Die Diedorfer Bühnen-/Licht- und Tontechnik rundeten das Klangerlebnis ab. 

 

Die Voices of Joy aus Augsburg luden ein auf eine musikalische Reise in die letzten Jahrzehnte der Musikgeschichte und zeigte eine Mischung aus Gospels und Spirituals, Balladen und fetzigen Pop-Songs. Sei es bei den leiseren, akzentuierten Liedern wie What a wonderful world (Solist: Michael Swierzy), Hallelujah oder Can’t help falling in love oder bei richtigen „Krachern“ wie dem Grease Medley oder Joyful, joyful mit einem ausdrucksstarken Solo von Manuela Vogg - der Chor bestach durch seinen Facettenreichtum. 

 

Daneben durften Klassiker wie For the longest time mit einem sehr ausgewogenen Interlude von Stefanie Vogg und Elke Miedanner und das Vater Unser auf Kisuaheli Baba Yetu (Solistin: Birgit Davids) nicht fehlen. Besonderen Applaus erhielten der Diedorfer Günter Haas für sein Solo bei Hit the road, Jack sowie Pia Jäger und Birgit Davids für ihr gefühlvolles Duett The Rose

Auch neue Lieder wie Rama Lama Ding DongRevelation und You make me feel like dancing, die während der Online-Proben im Einzeltraining mit dem Chorleiter erarbeitet wurden, hatte der Chor mit im Gepäck. Besonders der Gospel Revelation (Arrangement: Martin Carbow) – eine „(musikalische) Offenbarung“ - ließ den Funken sofort überspringen. 

 

Die Zuhörer:innen waren begeistert von einem Chor, dessen Besonderheit neben dem hohen musikalischen Niveau vor allem in seiner Ausstrahlung und der Begeisterung für die Musik und die Bewegung liegt. Das Publikum wurde mit dem irischen Segen „Until we meet again, may God hold you in the palm of his hand” und den abschließenden Worten von Steffen Schönborn „Bleiben Sie gesund!“ in den Abend entlassen! Auf ein Wieder“hören“ bei den nächsten Diedorfer Kulturtagen! 

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