Region: Dillingen|Wertingen

Betrügereien im Internet im Dillinger Landkreis

Bei Betrugsfällen im Internet hilft nur eine Anzeige bei der Polizei.

Im Dillinger Land sind mehrere Menschen Opfer von Internetbetrügern geworden.

Ein 18-Jähriger aus dem westlichen Dillinger Landkreis bestellte laut Polizei am 16. Mai auf der Modeseite in einem sozialen Netzwerk Bekleidungsartikel und überwies 110 Euro auf ein litauisches Bankkonto. Nachdem keine Ware geliefert wurde, erstattete der 18-Jährige Anzeige.

In einem anderen Fall wurde ein 29-jähriger Landkreisbewohner Opfer eines Betrugs. Der 29-Jährige hatte in einem Kleinanzeigenportal eine Arbeitsmaschine für 1000 Euro zum Verkauf angeboten. Nachdem sich ein bisher unbekannter Betrüger aus dem Ausland als Interessent ausgab und den Verkäufer aufforderte, die Kosten für Zoll und Transport auszulegen, bezahlte der 29-Jährige im Zeitraum 27. April bis 26. Mai bei mehreren Einzelüberweisungen über unterschiedliche Finanzdienstleister insgesamt 5420 Euro an den Unbekannten. Da es weder zu einer Rückerstattung der Kosten noch zum Kauf der Maschine gekommen war, erstattete der geprellte 29-Jährige Anzeige.

Dreieckbetrug

Opfer eines, so die Polizei, "typischen Dreieckbetrugs" wurde eine 29-Jährige Einwohnerin aus dem östlichen Landkreis. Diese bot Ende März in einem Online-Kleinanzeigenportal ihr Smartphone für 820 Euro zum Verkauf an. Ein bisher unbekannter Täter erstand das Handy und gab als Adresse eine Packstation in Norddeutschland an. Die 29-Jährige erhielt von einer dritten, bis dato unbekannten Person, über einen Internetbezahldienst den Geldbetrag überwiesen. Offenbar hatte der Betrüger an den Dritten eine nicht existente Ware verkauft und für die Bezahlung die Kontodaten der 29-Jährigen übermittelt. Nachdem der Dritte dann keine Lieferung erhielt, wies er den Bezahldienst zur Rückzahlung des Geldbetrags an. Die so betrogene 29-Jährige verlor ihr Handy und das Geld. Sie erstattete Betrugsanzeige. (pm)

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