Region: Dillingen|Wertingen

Verschwundene Waren und falsche Kontodaten: Mehrere Fälle von Internetbetrug in Dillingen

Die Polizeiinspektion Dillingen ermittelt nun wegen mehreren Fällen des Internetbetrugs. (Symbolbild)

Der Internethandel hat während der Corona-Pandemie einen besonders großen Aufschwung erlebt. Doch gerade in diesem Bereich ist es in den vergangenen Wochen im Einsatzbereich der Polizeiinspektion Dillingen vermehrt zu Betrugsfällen gekommen.

Der Polizeiinspektion Dillingen wurden in den vergangenen Wochen mehrere Straftaten im Bereich des Internetbetrugs gemeldet. So erwarb ein Mann aus Höchstädt am 15. März einen Elektroroller über ein Kleinanzeigenportal. Die geforderten 720 Euro überwies er direkt auf ein hinterlegtes Konto. Doch der Roller wurde nicht geliefert und auch der Verkäufer sei nicht mehr erreichbar. Zu einem ähnlichen Betrug war es bereits am 28. Februar gekommen: Ein Holzheimer kaufte ein Tablet im Internet und überwies die Summe von 260 Euro umgehend. Danach reagierte der Verkäufer ebenfalls nicht mehr.

Einem Bürger aus Gundelfingen erging es ähnlich: Am 10. März bestellte er über das Internet eine Spielekonsole im Wert von 180 Euro. Das Geld überwies er per Transferdienst – allerdings mit Freundesoption, sodass die Ware nicht versichert war. Das Gerät wurde danach nicht geliefert.

Ein weiterer Fall ereignete sich noch am selben Tag in Bächingen: Eine Frau kaufte einen gebrauchten Thermo-Mix für 580 Euro über ein Kleinanzeigenportal. Auch sie überwies das Geld direkt an eine deutsche IBAN-Nummer. Im Nachgang recherchierte die Geschädigte und fand heraus, dass die IBAN-Nummer zu einer großen Buchhandelskette gehört, die keine Küchenmaschinen vertreibt. Vermutlich sollten mit der Zahlung Schulden eines dortigen Kunden beglichen werden. Die Polizeiinspektion Dillingen führe nun weitere Ermittlungen durch. (pm)

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