Region: Dillingen|Wertingen

Informationstechnikbataillon 292 veranstaltete Tag der Begegnung

Oberstleutnant Stefan Holland begrüßt Marieluise Hartmann und Thomas Resch.

In der Dillinger Luitpold-Kaserne war für Angehörige der Lebenshilfe Dillingen ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Das Informationstechnikbataillon 292 hat vor kurzem einen Tag der Begegnung mit der Lebenshilfe Dillingen e.V. durchgeführt. Dieser fand bei strahlendem Sonnenschein bereits zum 36. Mal statt. Etwa 100 Angehörige der Lebenshilfe waren mit ihren Betreuern zu Besuch in der Dillinger Luitpold-Kaserne und ließen sich von einem bunten Programm begeistern. Der Kommandeur Oberstleutnant Stefan Holland begrüßte die Besucher, die aus den umliegenden Orten Dillingen, Wertingen und Nördlingen angereist waren. Er freute sich ganz besonders, dass die Veranstaltung „aufgrund der zweijährigen Zwangspause durch die Corona-Pandemie endlich wieder stattfinden kann.“

Marieluise Hartmann ist Vorsitzende des Elternbeirates. Auch sie freute sich „besonders heute mit dabei zu sein. Denn dieser Tag ist ein Highlight.“ Sie schätzt es, dass sich die Soldaten des Bataillons so engagierten und extra für den Tag mehrere Stationen aufgebaut hatten. So standen bei der Station Fahrzeugschau ein Feldkran, zwei Lastwagen mit Flecktarn-Lackierung und ein geschütztes Fahrzeug mit der Bezeichnung Dingo bereit. Die Besucher durften die Fahrzeuge nicht nur anschauen, sondern auch aufsitzen und alle möglichen Knöpfe drücken. Die Soldaten standen mit Rat und Tat dabei, beantworteten viele Fragen und halfen beim Auf- und Absitzen an den Fahrzeugen.

Programm begeisterte die Besucher

An der Station Feuerwehr loderten Flammen aus dem Fenster eines kleinen Holzgebäudes. Die Flammen waren an der Gebäudeattrappe nur aufgemalt. Die Feuerwehrschläuche und -spritzen, mit denen die Besucher Wasser in die Fenster spritzen durften, waren allerdings echt. Auf zwei Ballrutschen mussten sie mit dem Wasserstrahl Bälle ins Ziel schießen. Einige Besucher hatten die Station noch vom letzten Mal in Erinnerung und Marieluise Hartmann bestätigte: „Die Freundschaft zur Bundeswehr pflegen wir schon seit vielen Jahren.“

Beim Hindernislauf durfte jeder der wollte seine Geschicklichkeit beweisen: Sandsäcke ins Ziel werfen, einen Fußball um Slalomstangen herumtrippeln und anschließend ins Tor schießen, oder auf ein hohes Hindernis klettern und auf der anderen Seite auf eine Turnmatte springen.

Auch die Polizei war dieses Mal mit dabei und hat eine eigene Station aufgebaut. Beim Mannschaftstransporter standen alle Türen offen und die Besucher durften die Ausrüstung bestaunen, die die Beamten darin für die Absicherung bei Unfallstellen oder anderen Notsituationen dabei hatten. Beim Infomobil beantworteten die Beamten alle Fragen und auf dem Verkehrsparcours konnten die Besucher ihre Fahrkünste beim Kettcar- und Fahrradfahren beweisen.

24 Stunden, sieben Tage die Woche Betreuung

Thomas Resch ist Geschäftsführer der Lebenshilfe Dillingen. Er ist an diesem Tag auch mit dabei und beschreibt die Aufgabe der Lebenshilfe: „Wir bieten den Menschen nicht nur eine Tagesbetreuung an“, sondern bei Bedarf auch „Betreuung für 24 Stunden am Tag und das die ganze Woche“. Die Lebenshilfe Dillingen betreut mit rund 130 Mitarbeitern etwa 400 Menschen. Sie arbeiten gemeinsam in Werkstätten und Förderstätten, verarbeiten Metall und Lederwaren, betreiben eine Gärtnerei, binden Blumensträuße und machen noch viel mehr. „Das ist eine ganz normale Werkstattsituation“, beschreibt Resch. Viele der Besucher freuen sich bereits jetzt auf den nächsten Tag der Begegnung. (pm/red)

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