Region: Dillingen|Wertingen

Der Landkreis Dillingen setzt im Tourismus auf die Stärken der Region

Für Landrat Leo Schrell (von links) gab es vom Ersten Vorsitzenden des Tourismusvereins Dillinger Land Erhard Friegel einen Geschenkkorb als Dankeschön für die jahrelange Unterstützung. Mit im Bild sind Zweiter Vorsitzender Tobias Steinwinter und Angelika Tittl von Donautal-Aktiv.

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Tourismusvereins Dillinger Land haben Erster Vorsitzende Erhard Friegel und Dillingens Landrat Leo Schrell eine positive Bilanz für die touristische Entwicklung im Landkreis gezogen. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sei im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 in der Geschäftsstelle, die bei Donautal-Aktiv angesiedelt ist, kontinuierlich am Freizeit- und Tourismusangebot des Landkreises gearbeitet worden, wie der Verein in einer Pressemitteilung informiert. „Insbesondere der Premiumwanderweg DonAUwald und die Sieben Kapellen mit Radrundweg haben sich in kürzester Zeit zu sehr beliebten Anziehungspunkten entwickelt“, sagt Angelika Tittl von Donautal-Aktiv.

Trendsportart Radfahren

Radfahren liegt im Trend. Das ist laut Landrat Schrell ein Grund dafür, dass sich der Radtourismus im Dillinger Land in den vergangenen Jahren extrem gut entwickelt hat. Ein weiterer Grund sei die "herausragende Radinfrastruktur", wie es in der Pressemitteilung heißt. Das rund 800 Kilometer lange, ausgeschilderte Radwegenetz im Landkreis biete vielfältige Möglichkeiten für jeden Anspruch. Besonders hervorzuheben seien die beiden Premiumradwege DonauTäler und Donauradweg. Diese und die große Auswahl an Tagestouren machten das Dillinger Land zu einer top Radregion. Qualität spiele dabei eine zentrale Rolle: Gemeinsam mit dem Landkreis Günzburg beschäftigt der Landkreis Dillingen einen Wegewart, der für die fortwährende Instandhaltung der Rad- und Wanderwege und Beschilderung verantwortlich ist.

Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus

„Dass der Tourismus auch für den Landkreis Dillingen wirtschaftliche Bedeutung hat, darf nicht mehr in Frage gestellt werden“, so Landrat Schrell. Einer Studie des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben aus dem Jahr 2019 zufolge, wurden in Bayerisch-Schwaben im Vor-Corona-Jahr mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz durch den Tourismus erwirtschaftet. Ein wesentlicher Teil von 914 Millionen Euro davon geht auf den Tagestourismus, zum Beispiel Rad- und Wandergäste, zurück. (pm/red)

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