Region: Dillingen|Wertingen

1100 Euro Schaden durch falschen Microsoft-Mitarbeiter

Ein falscher Microsoft-Mitarbeiter meldete sich laut Polizei bereits am 2. Juli telefonisch bei einer 59-Jährigen im Landkreis Dillingen. In einem mehrstündigen Telefonat überzeugte er die Frau davon, dass Hacker in ihr Computersystem eindringen und Straftaten begehen wollen.

Mit geschickter Gesprächsführung brachte der Unbekannte die 59-Jährige dazu, sämtliche persönliche Daten, Bankverbindungen und Kreditkartendaten mitzuteilen. Zudem ließ sich die gutgläubige Frau mit ihrem Personalausweis ablichten und gewährte dem Unbekannten Zugang zu ihrem Rechner, der ihr als Grund dafür eine Fernwartung vorgaukelte.

Nachdem ihre Kreditkarte mit einer Gesamthöhe von etwa 1.100 Euro belastet wurde, erstattete die 59-Jährige Anzeige.

Bei Telefonanrufen, warnt die Polizei, sollten auf keinen Fall persönliche Daten preisgegeben werden. Man sollte in solchen Fällen am besten sofort das Telefonat beenden. Auf dem Computer sollte man keine Wartungs- oder Fremdsoftware installieren, die man nicht tatsächlich selbst angefordert hat. Sollte der Fall eingetreten sein, dass sich jemand unerlaubt Zugriff auf dem eigenen Computer verschafft hat, sollte dieser vom Internet getrennt werden und nach entsprechender Überprüfung alle Passwörter und Zugangsdaten geändert werden. Außerdem sollte man solche Vorfälle der Polizei melden. Über weitere Tipps zum Schutz vor Betrug informiert die Polizei im Internet unter www.polizei-beratung.de (pm)

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