Region: Augsburger Land

Schritt für Schritt zu neuem Glanz: Flügel A im Seniorenheim Dinkelscherben ist fertig

Fortschritt in der Renovierung: Flügel A (im Hintergrund) des Seniorenheims Dinkelscherben ist nun fertig gestellt.

Der Flügel A im Seniorenheim Dinkelscherben wurde am vergangenen Samstag wiedereröffnet. Nach einem Jahr Umbauzeit verfügt die Einrichtung nun über 24 barrierefreie Räume. Im kleinen Rahmen und unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen wurde der Anlass zunächst mit allen Helfern, Firmen und Sponsoren gefeiert. Später konnten sich dann interessierte Bürger die neuen Räume anschauen.

Der Flügel A im Seniorenheim Dinkelscherben wurde am vergangenen Samstag wiedereröffnet. Nach einem Jahr Umbauzeit verfügt die Einrichtung nun über 24 barrierefreie Räume. Im kleinen Rahmen und unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen wurde der Anlass zunächst mit allen Helfern, Firmen und Sponsoren gefeiert. Später konnten sich dann interessierte Bürger die neuen Räume anschauen.

Viel Dankesworte und ein großer Anteil an dieser Leistung fielen auf den Förderverein Bündnis Hospital Dinkelscherben-Zusmarshausen mit seinen Mitgliedern. Mit genau 8676 ehrenamtlichen Stunden arbeiteten mehrere Teams, bestehend aus circa 20 aktiven Mitgliedern, in allen Bereichen rund um die Erneuerung des Flügels. Mit überwiegend lokalen Handwerksbetrieben und Dienstleistern wurde das Gebäude zuerst entkernt, neue barrierefreie Zimmer und Badezimmer errichtet und neue Fenster eingesetzt. Zusätzlich wurde der Innenhof und der Gartenbereich vor dem Block von der Dinkelscherbener „Gartengruppe“ verschönert. Von den Mitgliedern des Fördervereins wurden auch alle Malerarbeiten, reichend von Innenräumen, Decken und Außenwänden, sowie die komplette Endreinigung übernommen. Dabei packten nicht nur Dinkelscherbener, sondern auch Vereinsmitglieder aus Zusmarshausen mit an. Dort wird von der Hospitalstiftung ebenfalls ein Seniorenheim betrieben, welches vom Förderverein unterstützt wird. Verpflegt wurden die Arbeiter übrigens von der heimeigenen Spitalküche. Diese nahm nach langem Stillstand und unter Leitung von Peter Pistrosch wieder ihren Betrieb auf. „Das Essen war das Gleiche, wie auch das für die Heimbewohner und war jeden Tag aufs Neue vorzüglich“, versicherte Fördervereins-Vorsitzender Josef Guggemos. Zu dieser Stärkung kamen auch einige Kuchen- und Süßigkeitenspenden von Privatpersonen aus dem Ort.

„Im nächsten Schritt ziehen die Bewohner aus dem Flügel C in den Flügel A um“, erklärt Stiftungsvorsitzender Edgar Kalb. Anschließend werde dann mit der Renovierung des zweiten Abschnitts begonnen. Dort befinden sich 14 Zimmer auf zwei Etagen. Eine zusätzliche Belichtung der Flure und ein direkter Zugang zum Innenhof sollen durch eine Wiederkehr realisiert werden. Diese Arbeiten werden neben den Tausenden anstehenden Stunden im Ehrenamt durch die Mitglieder des Fördervereins auch durch eine Förderung des Freistaates möglich. Unter anderem dank des Einsatzes der Bayerischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Carolina Trautner (CSU) und des Landtagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführers Fabian Mehring (FW) kann die Stiftung mit einer Unterstützung in Höhe von 1,44 Millionen Euro rechnen.

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