Region: Augsburger Land

Dr. Mehring: Engagement des Fördervereins bayernweit einzigartig!

LeserReporter Team Fabi aus Meitingen

Das Bild entstand während er Förderbescheidübergabe im August 2020.

Parlamentarischer Geschäftsführer gratuliert zum zweijährigen Bestehens des Fördervereins „Hospitalstift“ und informiert sich über aktuelle Projekte

Es gibt wahrscheinlich keinen Ort jenseits des Landtags, an dem der parlamentarische Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion seit Beginn seines Landtagsmandats öfter gewesen ist, als in Dinkelscherben. Genauer gesagt beim Förderverein „Hospitalstift“. Dieser wurde vor gut zwei Jahren unter der Federführung von Josef Guggemos gegründet, mit dem Ziel die Schließung des dortigen Hospitalstifts abzuwenden. Mit viel Herzblut, Engagement und Überzeugungsarbeit haben die Verantwortlichen es geschafft, die geplante Schließung abzuwenden und den Umbau und Modernisierung des Stiftes voranzutreiben. Dr. Fabian Mehring war von Anfang an überzeugt davon, dass es sich lohnt für die Einrichtung zu kämpfen und wurde nicht müde sich in der Landeshauptstadt für eine Förderkulisse einzusetzen. Und so konnte er zu sammen mit Staatsministerin Carolina Trautner vergangenen Sommer den Förderbescheid von 1,44 Millionen Euro übergeben; eine bisher nie dagewesene Fördersumme.

Kurze Zeit später wurde – nach nur einjähriger Umbauphase – der Block A des Hospitalstifts eröffnet. Dieser Bauabschnitt wurde alleine von Seiten des Stifts und des Fördervereins mit seinen mittlerweile 1214 Mitgliedern getragen. Tausende von ehrenamtlichen Arbeitsstunden sind in diesen Bauabschnitt geflossen. Nicht nur wurden die Räume der Bewohner saniert, parallel wurde auch der Innenhof zu einem wunderbaren Ort mit vielen Blumen, Bäumen und gemütlichen Plätzen hergerichtet und barrierefrei gebaut. Besonders wichtig ist dem Förderverein, dass die aus Block C ausrangierten aber noch sehr gut erhaltenen Einbauschränken, Pflegebetten und auch Rollstühle weitergenutzt werden können. Dafür wurden diese sorgfältig ausgebaut, zwischengelagert und werden ab Mitte März nach Rumänien gebracht.

In der coronabedingt kleinen Runde außerhalb der Betreuungseinrichtung stellte Mehring nun anlässlich des zweiten Geburtstags des Fördervereins klar: „Euer anhaltendes Engagement nicht nur für das Hospitalstift in Dinkelscherben sondern auch für das Seniorenzentrum in Zusmarshausen ist einzigartig. Wie viele engagierte Bürger im Ehrenamt, gerade jetzt in dieser angespannten Zeit mit Corona, die Mitarbeiter entlasten und unterstützen verdient größten Respekt. Immer wenn ich hierher komme, kann ich deutlich sehen, dass Sie ein großes Team sind, dass alles erdenkliche unternimmt um den Bewohnern trotz Covid-19 eine angenehme Zeit zu bereiten. So unterstützen Sie nicht nur die großartige Arbeit der beiden Heimleiter von Dinkelscherben und Zusmarshausen, Frau Stark und Herrn Lichtblau, sondern auch allen dort tätigen Pflegekräften die in dieser schwierigen Zeit Gewaltiges leisten“, so Mehring.

Besonders angetan zeigte sich der FW-Spitzenpolitiker vom regelmäßigen Telefondienst des Fördervereins, der damit die Organisation der Besuche in den beiden Seniorenstiften organisiert. „Um Infektionen zu verhindern, mussten die Kontakte in den Heimen massiv beschränkt werden. Gerade die dadurch entstehende Einsamkeit ist für viele ältere Menschen jedoch ein großes Problem, das sie durch ihr Engagement auf sichere Weise abmildern“, lobte Mehring.  Besonders freute es den Landespolitiker zu hören, wie pragmatisch der Verein hierzu zusammen mit Jakob Stadler vom BRK Zusmarshausen und einigen ehrenamtlichen Ärzten, die auf Initiative des Fördervereins gewonnen werden konnten, die vorherige Testung der Heimbesucher organisiert. „Ein herzliches Vergelts Gott auch dafür“, so Mehring an die Adresse des Roten Kreuzes und der beteiligten Ärzte.

Umso wichtiger ist es nun in Mehrings Augen, dass auch der „harte Kern“ des Fördervereins, der regelmäßig Kontakt zu den beiden Einrichtungen hat, zeitnah geimpft werde. Dadurch würden sich nicht nur die Ehrenamtlichen, welche selbst fast alle zur Risikogruppe gehören, schützen, sondern sie würden auch die Bewohner vor einer möglichen Ansteckung bewahren. Ich bin froh, dass der Landkreis Augsburg als erster in Bayern eine Einzelfallkommission eingesetzt haben, welche über genau solche Fälle entscheiden wird.  Abschließend versprach Mehring, auch weiterhin gerne nach Dinkelscherben zu kommen, um die Verantwortlichen nach Kräften zu unterstützen. „Ich werde auch beim dritten Geburtstags da sein – dann hoffentlich wieder im Hospitalstift, ohne Virus und Masken sowie mit weniger Abstand“, so der Parlamentarier in der Hoffnung auf eine baldige Überwindung der Pandemie.

Weitere Bilder

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X