Region: Donauwörth|Nördlingen

60.000 Euro Unfallschaden: Auto setzt Notruf ab, Fahrer flüchtet zu Fuß

Während sein Wagen automatisch einen Notruf absetzte, flüchtete der Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle.

Zu einer etwas kuriosen Unfallflucht ist es am Mittwochabend in Donauwörth gekommen. Ein Wagen rammte zwei Straßenlaternen, das automatische Notrufsystem setzte einen Notruf ab, während der Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle flüchtete.

Um 20.48 Uhr war der Fahrer eines schwarzen BMW Geländewagens mit Donauwörther Zulassung auf der Artur-Proeller-Straße in Donauwörth stadteinwärts unterwegs. Laut Polizei kam er jedoch zwischen dem mittleren Kreisverkehr und der Bahnunterführung bei voller Fahrt aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen zwei Straßenlaternen. Diese wurden bei dem Aufprall umgeknickt. Der Wagen erlitt wirtschaftlichen Totalschaden in einer Höhe von rund 50.000 Euro. An der Straßenbeleuchtung der Stadt Donauwörth entstand ein Schaden von weiteren 10.000 Euro.

Fahrer flüchtet zu Fuß von Unfallstelle

"Vor dem Eintreffen der durch das automatische Notrufsystem des Unfallwagens verständigten Rettungskräfte, rannte der Fahrer zu Fuß in Richtung Unterführung davon und flüchtete", berichtet die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen sei zunächst ergebnislos verlaufen. Der Unfallwagen wurde abgeschleppt und sichergestellt. Die freiwillige Feuerwehr Riedlingen war mit 20 Personen zur Absicherung vor Ort. "Aufgrund diverser zurückgelassener Gegenstände sowie Zeugenaussagen konnte inzwischen ein 37-jähriger Mann aus einer angrenzenden Gemeinde als mutmaßlicher Fahrer identifiziert werden", heißt es im Bericht der Beamten. Gegen den Mann sei nun ein Strafverfahren, unter anderem wegen Verdachts auf unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle, eingeleitet worden. Weitere Zeugen bittet die Polizei, sich unter der Telefonnummer 0906/706670 bei der Polizeiinspektion Donauwörth zu melden. (pm)

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