Wenn der Innenraum zum Backofen wird

Ein Hund in der Hitzefalle: Bei Sonneneinstrahlung reichen nur wenige Minuten, um das Fahrzeuginnere aufzuheizen. Hundebesitzer*innen sollten ihre Lieblinge im Sommer deswegen zu Hause lassen, anstatt sie im Auto mit zum Einkaufen zu nehmen.

Hunde im Sommer nicht im Auto lassen

Die Temperaturen steigen, die Kleidung wird luftiger, strahlender Sonnenschein hebt die Laune - und beim Autofahren strömt kühler Fahrtwind durchs offene Fenster hinein. Allerdings ändert sich das schnell, wenn das Fahrzeug in der prallen Sonne steht: Die Temperatur im nicht klimatisierten Innenraum steigt jede Minute um einen Grad. Für im Auto wartende Hunde wird dies schnell lebensgefährlich.

Seine Hunde vor Hitze schützen

„Viele bedenken nicht, dass ihre vierbeinigen Freunde nur über wenige Schweißdrüsen verfügen und sie ihre Körpertemperatur kaum selbst regulieren können“, erklärt ein Tierversicherungsexperte. „Wenn die Temperatur im Auto auf über 38 Grad steigt, wird das für die Tiere sehr gefährlich. Selbst wenn die Fenster einen schmalen Spalt breit geöffnet bleiben, ist die Luftzirkulation im Wageninneren zu gering, um für Kühlung zu sorgen.“ Auch Schattenparkplätze schützen nicht vor Überhitzung. Der Sonnenstand ändert sich schnell und dort, wo eben noch kühler Schatten war, kann es Minuten später unangenehm heiß werden. Warnzeichen bei Hunden sind eine flache, schnelle Atmung, Abgeschlagenheit, glasige Augen sowie eine dunkel verfärbte Zunge. Bekommt das Tier jetzt nicht schnell Hilfe, drohen irreparable Organschäden oder sogar ein Herzstillstand. Hunde sollten deswegen während der warmen Jahreszeit niemals im Auto alleingelassen werden, da ernsthafte Gesundheitsschäden bis hin zu Lebensgefahr drohen. Das gilt auch, wenn das eigene Vorhaben eigentlich nur wenige Minuten dauert. (txn)

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