Was tun, wenn jemand Tiere quält?

Nachgefragt beim Tierschutzverein Augsburg

Abgemagert und verängstigt kam Kisha nach Eingreifen des Veterinäramts ins sichere Tierheim.

Es ist Tierquälerei, wenn jemand ein Tier misshandelt, vernachlässigt, ihm Leiden zufügt, ihm Angst macht oder es grundlos tötet. Auch eine nicht artgemäße Tierhaltung oder -ernährung ist laut deutschem Tierschutzgesetz strafbar.

„Wer Zeuge einer Tierquälerei wird, sollte immer tätig werden“, rät Tonia Olson, Tierärztin des Tierschutzvereins Augsburg. „Sammeln Sie in erster Linie Beweise. Fotos, Videos oder schriftliche Aussagen weiterer Zeugen sind genau wie Adress-, Orts- und Zeitangaben sehr wertvoll.“ Zuständig für die Überprüfung einer gemeldeten Tierquälerei ist dann das Veterinäramt, das als Behörde für die Einhaltung des Tierschutzgesetzes verantwortlich ist. Entsprechende Meldungen werden hier auf Wunsch auch vertraulich behandelt.

Bei Gefahr im Verzug 

In akuten Notsituationen – wenn Sie beispielsweise direkte Gewalt gegen Tiere beobachten – sollten Sie aber besser die Polizei verständigen. Persönlich einschreiten kann zwar glücken, aber auch dazu führen, dass man selbst in Gefahr gerät.

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