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A8: Kleintransporter fährt auf Stauende auf

Bei einem Unfall auf der A8 fuhr ein Kleintransporter auf einen im Stau stehenden Lastwagen auf. Glücklicherweise wurde der Fahrer nur leicht verletzt. Die Rettungs-, Aufräum- und Abschlepparbeiten verursachten jedoch einen erheblichen Stau. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Stuttgart zeitweise komplett gesperrt werden.

Mehrere Kilometer Stau, ein glücklicherweise nur leicht verletzter Fahrer und rund 30.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls auf der A8 am Dienstagnachmittag. Die Autobahn A8 musste zunächst komplett in Richtung Stuttgart gesperrt werden und konnte zuerst nur teilweise wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden ist es der Polizei zufolge auf der A8 am Dienstagnachmittag gekommen. Der Unfall war außerdem Auslöser für erhebliche Verkehrsstörungen. Dabei war ein 52-Jähriger mit seinem Kleintransporter auf dem rechten Fahrstreifen der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Kurz vor der Anschlusstelle Oberelchingen stockte der Verkehr und es kam zu Stauungen, was der Fahrer des Kleintransporters jedoch zu spät erkannte und aus bisher noch nicht geklärter Ursache auf den stehenden Sattelzug eines 61-jährigen Kraftfahrers auffuhr.

Feuerwehr muss Fahrer aus Wrack befreien

Durch den Aufprall wurde die Front des Kleintransporters so verformt, dass der Fahrer das Fahrzeug nicht mehr selbstständig verlassen konnte. Erst durch den Einsatz der Feuerwehr mit schwerem Gerät habe er aus dem Fahrzeug befreit und ärztlich versorgt werden können. Während der Bergungsmaßnahme musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden. Anschließend konnte man den linken Fahrstreifen wieder freigegeben.

Sicherheitsgurt bewahrt Fahrer vor schwereren Verletzungen

Der 52-Jährige musste in ein nahegelegenes Klinikum gebracht werden, wo lediglich leichte Verletzungen diagnostiziert wurden. "Nur durch das Anlegen des Sicherheitsgurtes konnten hierbei schwerere Verletzungen verhindert werden", so die Polizei. Zur weiteren Beobachtung wurde der Fahrer jedoch vorsichtshalber stationär aufgenommen. Der Fahrer des Lasters sei unverletzt geblieben. Während der Sattelzug fahrbereit blieb, musste der Kleintransporter, aus dem verschiedene Flüssigkeiten austraten, abgeschleppt werden.

Mehrere Kilometer Stau

Nach Abschluss sämtlicher Reinigungs- und Abschleppmaßnahmen konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern. Zur Unterstützung von Verkehrs- und sonstigen Unfallmaßnahmen waren neben der zuständigen Autobahnmeisterei die Feuerwehren Leipheim, Ober- und Unterelchingen vor Ort. Der Gesamtschaden belaufe sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro. (pm)

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