Region: Aichach|Friedberg

Corona: Geflüchtete bieten Hilfsdienst - gemeinnütziges Unternehmen „amal“ sorgt für Unterstützung

von LeserReporter Dagmar Weindl aus Friedberg

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Besonders betroffen sind Menschen in häuslicher Quarantäne, ältere, kranke oder beeinträchtigte Personen oder auch Menschen, die zur Risikogruppe gehören. Für alle, die das Haus nicht mehr verlassen dürfen oder sollten, wird der Alltag zunehmend schwierig. Unterstützung der besonderen Art bietet „amal“, ein gemeinnütziges Unternehmen aus Augsburg, das Geflüchtete mit Bleibeperspektive beschäftigt. Gerade jetzt wird ihre Leistung besonders wichtig: Die Geflüchteten übernehmen Einkaufsdienste oder Botengänge, stehen für Besuche oder Unterstützung im Haushalt und Garten zur Verfügung. „Die Geflüchteten, die wir beschäftigen, verfügen über gute Deutschkenntnisse, ein Führungszeugnis und intensive Schulungen“, erklärt Geschäftsführerin Martina Schmidberger. „Unsere Auftraggeber schätzen vor allem das hohe Maß an Motivation, Zuverlässigkeit und Verantwortung. Geflüchtete Menschen wissen ganz besonders, wie wichtig Unterstützung von anderen ist, und sind froh, der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können.“

Abgesehen von Corona-Betroffenen stehen die Leistungen von amal natürlich allen Privatleuten und Unternehmen zur Verfügung – von haushaltsnahen Dienstleistungen, wie Reinigungs-, Garten- oder Instandhaltungsarbeiten, über Hausmeisterdienste bis hin zur Wohnungsauflösung oder Entrümpelung. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0821/650 474 87 oder per E-Mail an mail@amal.gmbh melden.

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