Region: Aichach|Friedberg

Schwestern aus Friedberg für Kika-Award nominiert

Die Schwestern Leonie und Zoe aus Friedberg haben einen Mikroplastikfilter für Waschmaschine und Waschbecken entwickelt.

Zwei Schülerinnen aus Friedberg sind für den Kika-Award nominiert, mit dem Kika, ARD und ZDF besondere Leistungen von Kindern und Jugendlichen auszeichnen wollen. Am 20. November wird die Preisverleihung ausgestrahlt.

Die 16-jährige Leonie und die 14-jährige Zoe haben beim Tauchen im Urlaub mehr Plastikmüll gesehen als Muscheln. Deshalb haben die Schwestern aus Friedberg Mikroplastikfilter für Waschmaschinen und Waschbecken entwickelt. So kommt in ihrem Haushalt weniger Plastik ins Wasser. Dafür haben sie bereits Preise bei „Jugend forscht“ gewonnen. Durch die Teilnahme beim KiKA Award erhoffen die beiden sich, dass mehr

Menschen nachhaltiger und bewusster handeln und auf Müllvermeidung achten.

Nun soll ihr Engagement erneut geehrt werden. "Viele Kinder und Jugendliche bewirken mit visionären Ideen auf beeindruckende Art Gutes, machen sich für andere stark und setzen Zeichen. Diesem Einsatz möchte Kika gemeinsam mit ARD und ZDF mit dem Kika-Award erstmalig eine große Bühne bieten und ihn mit einer besonderen Auszeichnung würdigen. Außergewöhnliche Projekte aus den Bereichen Wissenschaft, Medien, Nachhaltigkeit und Soziales bekommen eine Plattform, um die gesellschaftliche Relevanz und zukunftsorientierte Bedeutung des Engagements von Kindern und Jugendlichen in den Fokus zu rücken", beschreibt Kika die Idee hinter der Auszeichnung.

Die Preisverleihung wird am 20. November - dem Tag der Kinderrechte - um 19.30 Uhr ausgestrahlt. (pm)

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