Region: Augsburger Land

CSC Frauen mit starkem Comeback nach schwachem Start

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StaZ-Reporter Jürgen Kamissek aus Gablingen
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CSC I – SV RW Überacker 5:3 (4:3)

Wohl mit den Gedanken schon beim abendlichen Faschingsball, lag die CSC Elf bereits nach fünf Minuten mit 0:2 im Rückstand. Zunächst hatte sich Katharina Reiner, die erstmals zwischen den Pfosten stand, bei einem harmlos scheinenden Ball verschätzt und musste hinter sich greifen. Und nur Minuten später versuchte die Hintermannschaft nur halbherzig einen Schuss von der Strafraumkante zu verhindern und man kassierte den zweiten Treffer. Wer nun aber glaubte die Heimelf würde sich ihrem Schicksal gegen die spielstarken Gäste aus der oberbayerischen Bezirksoberliga ergeben, der täuschte sich und wurde eines Besseren belehrt. Die CSC Girls zeigten sich selbstbewusst und nach zwanzig Minuten erzielte Julia Mühldorfer, die den Ball im Anschluss an eine Ecke über die Linie drückte, für den Anschlusstreffer. Es gelangen immer wieder schöne Angriffe auf das Tor der Gäste und man konnte sich durch schnelles, geradliniges Spiel nach vorne mehrere Möglichkeiten erarbeiten. Zunächst strich noch ein schöner Distanzschuss von Annika Bücherl am Tor vorbei, doch nur wenig später sorgte die kurz zuvor eingewechselte Selina Reith mit ihrem ersten Ballkontakt für den Ausgleich. Mit einem tollen Pass in die Tiefe wurde sie von Lisa Wierzbitza auf die Reise geschickt und aus extrem spitzem Winkel senkte sich ihr Schuss über die Torhüterin ins lange Eck. Doch die Freude über den Ausgleich sollte nicht lange andauern, denn nun ging es Schlag auf Schlag. Zunächst gelang den Gästen nur zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer nach wiederholten Abstimmungsproblemen in der Hintermannschaft des CSC die erneute Führung. Doch prompt gelang Johanna Kamissek im direkten Gegenzug der erneute Ausgleich. Und es sollte noch besser kommen, denn kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang der Heimmannschaft dann sogar die Führung. Annika Bücherl bediente Selina Reith, die sich diese Chance nicht entgehen ließ und zum 4:3 traf.
An diese rassige erste Halbzeit konnte der zweite Durchgang nicht mehr ganz anknüpfen. Doch auch nach einigen Wechseln präsentierten sich die CSC Frauen an diesem Tag in mannschaftlicher Geschlossenheit, kämpften um jeden Ball und unterstützten sich gegenseitig. Man erlaubte den Gästen nun kaum mehr Möglichkeiten und Aushilfstorhüterin Katharina Reiner die zunehmend sicherer wurde konnte ihren Kasten sauber halten. Für den Schlusspunkt sorgte dann Anja van der Werf per Kopf im Anschluss an eine Ecke und so gab es nach schwachem Start und tollem Comeback einen letztlich verdienten Sieg für das Team des CSC.

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