Region: Augsburger Land

Atemschutzgrundausbildung bei der Feuerwehr Gersthofen

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StaZ-Reporter Günter Bugar aus Gersthofen
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Rund 30 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis stehen vor den 20 Teilnehmer-/innen bei der diesjährigen Atemschutzgrundausbildung, die bei der Freiwilligen Feuerwehr Gersthofen stattfindet.

Das Team um Florian Grohmann, Sachgebietsleiter - Ausbildung, dem zweiten Kommandanten Markus Kammerer, Ausbilder Oliver Rörig und Lehrgangsleiter Marcel Garron sind in die nächsten Wochen dafür verantwortlich die Lehrgangsteilnehmer auf den sicheren Umgang mit dem Atemschutzgerät vorzubereiten. Hier gilt es, den Aufbau eines Atemschutzgeräts zu erlernen und richtig anzuwenden, theoretisches Wissen wann wird ein Schutzgerät benötigt, wie kann der Feuerwehrmann Brandrauch richtig einschätzen, was ist bei einem Atemschutznotfall zu tun und vieles mehr wird in den zahlreichen Unterrichtsstunden vermittelt.

Am zweiten Tag des Lehrganges werden die Feuerwehrfrauen und Männer an die Praxis herangeführt. Marcel Garron erklärt seiner Gruppe die Bedienung des Atemschutzgerätes bei verminderter Sicht (hierzu werden die Atemschutzmasken mit Folie beklebt), wie man im Notfall einem Kameraden den Lungenautomaten wechseln kann, das richtige Anlegen des Gerätes im Einsatzfahrzeug und was zum Einsatz vom Geräteträger mitzunehmen ist. Auch die Fitness ist gefragt und so geht es an der Station von Markus Kammerer und Oliver Rörig  in den Keller der Feuerwache, wo sich die Atemschutzübungsstrecke befindet. In zweier Teams wird diese, voll ausgerüstet, von den Teilnehmern absolviert um im Anschluss noch für einige Minuten auf das Laufband und das Trimm-Rad zu steigen. Den richtigen Zugang zu einem Brandraum und das Einschätzen von Brandrauch erlernen die Brandschützer bei Florian Grohmann. Nach setzen eines Rauchvorhanges, dem vorsichtigen öffnen der dahinterliegenden Türe zum „verrauchten“ Raum, wird hier je nach Einsatzgeschehen der richtige Weg zum Löscherfolg erklärt.

Nach solch einem Ausbildungstag, den die Feuerwehrfrauen und Männer in Ihrer Freizeit als Zusatzausbildung absolvieren, wurde jeder der Teilnehmer geistig und körperlich gefordert, freut sich aber schon auf die folgenden Ausbildungseinheiten was wohl noch so alles auf sie zukommen wird.

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