Region: Augsburger Land

Volles Haus bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gersthofen

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StaZ-Reporter Günter Bugar aus Gersthofen
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v.l. Reinhold Dempf zweiter Bürgermeister Stadt Gersthofen, Michael Seitz, Marcel Steiner, Robert Grohmann, Bernhard Happacher, Vereinsvorsitzender Ulrich Schmid und 1. Kommandant Tom Mair

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal des Gasthof Stern bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung unserer Feuerwehr Gersthofen.

Neben den zahlreichen Mitgliedern durfte Vereinsvorstand Ulrich Schmid, Frau Amador und Herr Plohmann vom BRK Gersthofen, zahlreiche Stadträte, die Feuerwehr Ehrenmitglieder Josef Steiner - Günter Nettel - Fritz Mielach, Josef Schuler Ehrenbürger der Stadt Gersthofen und den zweiten Bürgermeister Reinhold Dempf begrüßen.

Ulrich Schmid ließ in seiner Rede das vergangene Jahr Revue passieren, hob hier verschiedene Vereinsaktivitäten hervor, dankte allen für das gelungen Miteinander und das Engagement vieler Mitglieder, aktuell 581, die das ganze Jahr sich im Ehrenamt für den Verein und die aktive Wehr einbringen. Ein Dankeschön geht hierbei auch an die Stadt Gersthofen und die Stadträte, die ihre Feuerwehr stets unterstützen.

Nach dem Kassenbericht, von Bernhard Happacher, folgte Top 6 auf der Tagesordnung, Bericht des 1. Kommandanten. Tom Mair begrüßte ebenfalls die zahlreichen Gäste und seine Mannschaft, er berichtet über das Tagesgeschäft der Wehr, die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, den Bürgermeistern wie dem Rat der Stadt. In seiner Rede geht er auf die zahlreichen Einsätze, 355 im vergangenen Jahr, ein erhebt einige „interessante“ die den Einsatzkräften viel abforderten hervor. Zugleich bedankt er sich bei seinem Stellvertreter 2. Kommandant Markus Kammerer und der Führungsmannschaft für die hervorragende Zusammenarbeit und die vielen geleisteten Stunden, die zum Gelingen einer Feuerwehr beitragen.   

Gelungene Überaschung sorgt für viel Applaus

In den letzten Wochen wurden viele Gespräche hinter verschlossenen Türen geführt, die zu einem freudigen Ergebnis führten. Die Feuerwehr Gersthofen hat ab sofort wieder ein Team, welches für die Jugendfeuerwehr zuständig ist. Für diese Team. Leon – Timo – Manuel und Raffi konnte auch ein sehr erfahrener und geschätzter Kamerad ins Boot geholt werden der seine Erfahrung als Jugendwart hier einbringen und das neue Team bei ihrer Aufgabe unterstützen wird. Hierzu gilt ein recht herzliches Dankeschön unserem Richard Sedlmeir. Richard bringt viel Erfahrung in der Jugendarbeit mit, er führte das Amt des Jugendwartes seiner Zeit sehr erfolgreich für unsere Gersthofer Wehr. Das neue Team und die Personalie Richard Sedlmeir sorgte im Saal für langanhaltenden Applaus.

Es folgten die Vorstandswahlen. Hier wurde Ulrich Schmid zu 100% als Vereinsvorsitzender Amt bestätigt, seine bisherigen Stellvertreter Robert Grohmann und Michael Seitz erhielten ebenso weiterhin das Vertrauen der Mitglieder. Zu einer Jahreshauptversammlung gehören auch Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder zur Tagesordnung. Hierbei wurden Ferdinand Abmair für 70 Jahre, Karl Hintermayr 50 Jahre und die Herrn Holl, Schantin, Miller und Schmid für ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zahlreiche Kameraden erhielten ihre Urkunde für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft.

Angriffe auf Einsatzkräfte machen zweiten Bürgermeister sauer

Die Grußworte der Stadt Gersthofen überbrachte zweiter Bürgermeister Reinhold Dempf. In seinen Grußworten dankte er allen aktiven für ihren Einsatz, in Anbetracht der vielen Einsätze und Übungsstunden. Sein besonderer Dank geht hierbei an Tom und Markus den beiden Kommandanten. Die Stadt Gersthofen steht zu 100% hinter ihrer Feuerwehr, so Reinhold Dempf. Er ging auch auf die aktuelle Situation, Angriffe auf Einsatzkräfte, ein. „Ich bin stinkesauer, was muss noch alles passieren bei Angriffen auf Einsatzkräfte, bis die Gesetzgebung hier richtig durchgreift“, so Reinhold Dempf. Hierfür gab es von den Anwesenden Besuchern der Jahreshauptversammlung viel Zustimmung. 

Ulrich Schmid bedankt sich für den zahlreichen Besuch der Veranstaltung und beendet den offiziellen Teil mit dem Leitspruch der Floriansjünger, „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“. (gb)

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