Region: Augsburger Land

Ausgabe von FFP2-Masken in Gersthofen: Kostenlos für Bürger ab 70 Jahren

Gersthofen verteilt kostenlose Masken an Bürger ab 70 Jahren und Mitarbeiter der Stadt.

Die Stadt Gersthofen verteilt an Bürger ab 70 Jahren und Mitarbeiter der Stadt kostenlose FFP2-Masken.

Die Thematik "kostenfreie Masken für Bürger" beschäftige die Stadt Gersthofen seit der Einführung der Maskenpflicht im April vergangenen Jahres, wie die Stadt in einer Pressemitteilung informiert. Aus Kostengründen sei ein Beschluss hierzu jedoch seither verworfen worden. Seit den neuen Bestimmungen im Bereich Einzelhandel und Öffentlichem Nahverkehr, wurde die Fragestellung nach einer Maskenverteilung an die Bevölkerung innerhalb der Corona-Task-Force im Gersthofer Rathaus erneut beraten. Kurz nach Verabschiedung des neuen Haushalts, sollten außerplanmäßige Mittel weitestgehend vermieden werden.

"Umso wohlwollender nehme ich zur Kenntnis, dass ein Antrag hierzu aus den Reihen der CSU einging – wo sonst von dieser Stelle oftmals bei deutlich geringeren Ausgaben zu einer verhalteneren Investitionspolitik aufgerufen wird", sagt Erster Bürgermeister Michael Wörle. Bereits am Tag des Antragseingangs, vergangenen Freitag, konnte eine Großbestellung für FFP2-Masken getätigt werden. Noch in dieser Woche werden diese Masken an alle Gersthofer, die zum Stichtag am Sonntag, 31. Januar, 70 Jahre oder älter sind, auf dem direkten Weg in die jeweiligen Briefkästen verteilt. Die Verteilung erfolgt unter Einhaltung der gültigen Hygieneschutzregeln.

Stadt stattet eigene Mitarbeiter ebenfalls aus

Im Zuge der Maskenverteilung an Bürger, werden auch die Mitarbeiter der Stadt Gersthofen einmalig mit fünf Masken ausgestattet. Insgesamt 550 Mitarbeiter profitieren von dieser Maßnahme und werden ebenfalls in dieser Woche mit den Masken versorgt.

Maßnahme für Hauptpflegepersonen von Pflegebedürftigen und Bedürftigen

Im Laufe der Woche soll laut Rundschreiben der Staatsregierung eine Belieferung aller Landkreise und kreisfreien Städte mit insgesamt zwei Millionen Masken erfolgen. Diese werden entsprechend der Einwohnerzahlen kommissioniert und sollen auf Wunsch des Landrats vor Ort in den jeweiligen Kommunen zur Abholung bereitliegen. Wörle stellte dieses Verfahren seit Bekanntwerden am vergangenen Freitagnachmittag in Frage und sagt: "In Zeiten eines bundesweiten Lockdown kann es nicht das Ziel sein, Bürgerinnen und Bürger in Schlangen in einer Behörde warten zu lassen und eine Art Massenveranstaltung zu generieren. Wir haben uns deshalb zum Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Bürger gegen die direkte Abholung im Rathaus entschieden, sondern bieten den Empfangsberechtigten eine direkte Zustellung der Masken per Post an. Wir setzen damit ein eindeutiges Signal in Richtung ,Minimierung aller nicht zwingend notwendiger Kontakte' und gehen mit gutem Beispiel voran." Um die vom Freistaat zugesagten Masken zu erhalten, müssen Empfangsberechtigte eine Kopie des jeweiligen Nachweis an die Stadtverwaltung per Post oder E-Mail senden. (pm)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X