Region: Augsburger Land

Brücke über B2 in Gersthofen gesperrt: Bauarbeiten beginnen Mitte September

Die Bauarbeiten an der Brücke in der Bahnhofstraße in Gersthofen sollen Mitte September beginnen.

Die Brücke in der Bahnhofstraße, die die B2 in Gersthofen überquert, ist ab dem 14. September gesperrt. Denn dann beginnen die Bauarbeiten zur Instandsetzung der Asphaltschäden.

"Um die tiefen Spurrinnen zu beseitigen müssen die Asphaltschichten auf der gesamten Fahrbahnbreite erneuert werden", teilt das Staatliche Bauamt Augsburg mit. Während der Bauzeit bis voraussichtlich Mitte Oktober ist deshalb keine Überfahrt der Brücke möglich.

"Alle Fahrbeziehungen an der Anschlusstelle, die eine Überfahrt der Brücke erfordern, sind in dieser Zeit unterbrochen. Umleitungen hierfür werden über die Anschlusssstelle Gersthofen-Nord (Messerschmitt-Ring) und Süden über die Daimlerstraße zur Querung der B 2 ausgeschildert", erklärt das Bauamt. Fußgänger und Radfahrer können im Bauzeitraum über provisorische Wege an wechselnden Stellen über die Brücke fahren.

Der Asphaltbelag auf der Brücke Bahnhofstraße sei außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt. Aufgrund der angrenzenden Gewerbegebiete und der guten Anbindung an die B2 und Autobahn A 8 fahren sehr viele Lastwagen über diese Brücke. Bei der letzten bundesweiten Straßenverkehrszählung im Jahr 2015 seien durchschnittlich 785 Schwerverkehrsfahrzeuge auf der Bahnhofstraße ermittelt worden, wie das Staatliche Bauamt berichtet. "Auch durch die engen Ausrundungsradien der Zu- und Abfahrtrampen der B 2 in die Bahnhofstraße wird der Asphalt von den LKW überdurchschnittlich durch die Kurvenfahrten in Mitleidenschaft gezogen. Wegen der hohen Verkehrsbelastung an der Anschlussstelle sind Ampelanlagen unmittelbar neben der Brücke vorhanden, die zu häufig stehendem Verkehr auf dem Bauwerk führen. Gerade an heißen Tagen verursachen stehende Fahrzeuge mit hohem Gewicht Spurrinnen im Fahrbahnbelag", so das Bauamt weiter. Durch ihre Ausrichtung in Ost-West-Richtung wird die Brückenfahrbahn an sonnigen Tagen übermäßig stark aufgeheizt, was die Spurrinnenbildung zusätzlich verstärke. Vor allem durch den heißen Sommer 2019, den drittheißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes, hätten sich die Spurrinnen auf dem Bauwerk deutlich vergrößert. (pm)

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