Region: Augsburger Land

Licht aus, Klimaschutz an: Stadt Gersthofen beteiligt sich an der Earth Hour

Die Stadt Gersthofen beteiligt sich auch dieses Jahr an der Klima- und Umweltschutzaktion Earth Hour.

Die Initiative der WWF geht dieses Jahr bereits in die 15. Runde: Zur sogenannten Earth Hour sollen alle elektrischen Lichter 60 Minuten lang ausgeschaltet bleiben. Auch die Stadt Gersthofen möchte sich wieder an der Aktion beteiligen und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.

So simpel wie wirksam: Das Licht ausschalten und damit ein Zeichen setzen. Mit dieser Grundidee initiierte die WWF die große Klima- und Umweltschutzaktion Earth Hour, welche in diesem Jahr bereits in die 15. Runde geht. Die Stadt Gersthofen beteiligte sich in der Vergangenheit bereits an der Aktion und ist auch dieses Jahr wieder mit dabei.

Am Samstag, 27. März, gehen dann um 20.30 Uhr am Rathaus, der Stadthalle, dem Ballonmuseum, der Stadtbibliothek und der Pestalozzischule für eine Stunde die Lichter aus. Ein kleines Signal mit großer Wirkung – im Rahmen der Ausrichtung aller verwaltungsinternen Prozesse auf das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz sei die Teilnahme an der Aktion selbstverständlich, wie die Stadt Gersthofen in einem Pressebericht mitteilt.

„Oftmals wirkt das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit weit weg, als könne man im Kleinen nur wenig erreichen. Doch gerade die Aktion Earth Hour zeigt, dass man mit einfachsten Mitteln – nämlich dem Drücken des Lichtschalters – gemeinsam viel erreichen kann. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Haushalte in Gersthofen am kommenden Samstag für eine Stunde „dunkel“ bleiben, soweit es eben möglich ist. Es ist ein wichtiges und gemeinschaftliches Signal an unsere Umwelt“, so Erster Bürgermeister Michael Wörle.

Doch auch hier lohnt es sich, genau hinzuschauen. Die WWF weist im Rahmen der Earth Hour darauf hin, dass die meisten handelsüblichen Kerzen aus Paraffin, einem Produkt aus Erdöl, bestehen. Und auch bei Kerzen aus Stearinwachs sei Vorsicht geboten, da unzertifiziertes Palmöl enthalten sein könne. Die bessere Alternative seien Kerzen aus Bienenwachs, Sojawachs oder Raps. Noch besser sei es, Kerzen aus alten Kerzen- und Wachsresten selbst herzustellen.

Weitere Informationen zur Aktion finden Interessierte unter www.wwf.de/earthhour. (pm)

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