Einstieg in den E-Commerce – das sollten angehende Gründer beherzigen

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Wir leben gerade in turbulenten Zeiten und viele Deutsche machen sich infolgedessen Gedanken um ihre finanzielle Zukunft. Die Augsburger sind davon selbsterklärend nicht ausgenommen und die Denkweise ist mehr als nachvollziehbar. Allerdings scheint es zumindest aus unternehmerischer Sicht aktuell nicht allzu viele Optionen zu geben. Lediglich der E-Commerce scheint noch zu einem gewissen Grad zu den Profiteuren der Krise zu gehören. Doch in den Bereich einzusteigen, ist nichts, was auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Schauen wir uns daher etwas näher an, was angehende Gründer berücksichtigen müssen, um eine Chance auf dem Markt zu haben.

Lagerung und Versand selbstständig übernehmen

Es gibt beim E-Commerce viele Möglichkeiten, um sich weder um Lagerung noch um Versand zu kümmern. Neben dem Dropshipping-Geschäftsmodell gilt es hierbei unter anderem Optionen wie Amazon FBA zu nennen. Wer darauf zurückgreift, hat zwar einen geringeren Aufwand und niedrigere Kosten, verliert jedoch ein Stück weit die Kontrolle und muss sich mit geringeren Margen abfinden. Warum also nicht einen Lagerraum mieten und sich selbst um die Logistik zu kümmern? Ein eigener Lagerraum muss nicht zwangsweise teuer sein. Zumal es alarmgesicherte Lagerräume gibt, die rund um die Uhr geöffnet haben. Es spricht also einiges dafür, sich näher darüber zu informieren.

Rechtliche Rahmenbedingungen beachten

So attraktiv der E-Commerce auch sein mag, er birgt einige Fallstricke, die gerade unerfahrenen Gründern das Genick brechen können. Problematisch sind vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen, da Abmahnungen von Konkurrenten in Deutschland an der Tagesordnung sind und mit einem hohen finanziellen Schaden einhergehen können. Es ist daher ratsam, sich im Voraus über die geltenden Bestimmungen zu informieren und immer einen Anwalt an seiner Seite zu haben. Ein solcher kann auch beim Schreiben notwendiger Rechtstexte wie den Impressumstext und die Widerrufsbelehrung helfen.

Marktforschung betreiben und sich auf Nischen konzentrieren

Einfach mit einem beliebigen Geschäftsmodell beim E-Commerce durchzustarten, ist nicht gerade erfolgsversprechend. Der Bereich ist dafür inzwischen einfach viel zu stark umkämpft und die Erfolgschancen stehen somit mager. Wer nicht gleich am Anfang auf unüberwindbare Hürden stoßen möchte, sollte zu Beginn ein wenig Marktforschung betreiben. Das geht prinzipiell mit einem geringen Budget und das eigene Produkt kann beispielsweise auf einer provisorischen Webseite mit darauf zugeschnittenen Werbekampagnen ausgetestet werden. Zudem ist es möglich, Tools für die Recherche nach Themen zu nutzen. Gründer sollten sich dabei vorrangig auf Dienstleistungen und Produkte konzentrieren, die eine Nische ausfüllen. Im Endeffekt heißt das, dass eine ausreichend hohe Nachfrage vorliegt, aber die Konkurrenz noch überschaubar ist.

Reichweite durch SEO und SEA steigern

Ohne Reichweite lässt sich im Bereich des E-Commerce nichts erreichen. Daher sollten sowohl SEO als auch SEA stimmen. Beim SEO handelt es sich um die Suchmaschinenoptimierung. Hier geht es also darum, den Onlineshop so zu optimieren, dass er mit bestimmten Keywords bei Google möglichst weit vorne liegt. Beim SEA geht es hingegen um auf Suchmaschinenwerbung basierende Werbekampagnen. Beides kann maßgeblich zum Erfolg eines E-Commerce-Unternehmens beitragen. Es bietet sich also gegebenenfalls an, hierfür Spezialisten zu beauftragen.

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